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Twingo-Facelift bringt mehr Lifestyle

| Autor / Redakteur: sp-x/gr / Andreas Grimm

Nach vier Verkaufsjahren überarbeitet Renault sein Einstiegsfahrzeug. Der Twingo bekommt einige moderne Features wie Konnektivität, aber auch neue Motoren. Daneben gibt es optische und praktische Verbesserungen.

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Renault hat den Twingo überarbeitet. In Genf wird das Facelift für 20019 zu sehen sein.
Renault hat den Twingo überarbeitet. In Genf wird das Facelift für 20019 zu sehen sein.
(Bild: Renault)

Gut vier Jahre nach Marktstart erhält der Renault Twingo ein umfangreiches Lifting. Neben Modifikationen am Design und einem moderneren Infotainment-System gibt es auch neue Einstiegsmotoren. Die Premiere feiert der modellgepflegte Kleinstwagen auf dem Genfer Salon (7. bis 17. März), beim Händler steht er ab Mai.

Auffälligste äußere Änderung sind eine neue Frontschürze sowie neue Scheinwerfer, die nun auch das bisher separat montierte Tagfahrlicht beherbergen. Am Heck sorgen waagrechte Dekoreinsätze optisch für mehr Breite. Als komfortsteigernde Maßnahme ist an der Heckklappe der Griff künftig höher positioniert. Dadurch soll der Zugang zum Kofferraum leichter möglich sein.

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Außerdem gibt es eine neue Kühlöffnung über den hinteren Kotflügeln, die die Luftversorgung des Heckmotors verbessern sollen. Abgerundet wird die Design-Erneuerung durch zusätzliche Lackfarben (Mango-Gelb und Quarz-Weiß) und Felgen. Künftig lässt sich der Twingo auch auf 16-Zoll-Reifen stellen. Erhalten bleiben die Möglichkeiten zur Personalisierung: Sie reichen von Kontrastfarben für die Außenspiegelgehäuse bis hin zu farbigen Instrumenteneinfassungen und Steppnähten im Innenraum.

Innen will Renault die Qualität generell heben. Unter anderem finden die Käufer nun eine geänderte Mittelkonsole mit Staufach und eine stabilere Hutablage vor. Zahlreiche Schalter für Assistenzsysteme rücken zudem in die Mittelkonsole und damit ins Blickfeld des Fahrers.

Neueste Infotainment-Generation

Darüber hinaus kommt nun die neueste Generation des Renault-Infotainment-Systems zum Einsatz, das nun auch Software-Updates per Fernwartung erlaubt. Das On-Board-System lässt sich zudem mit der Smartphone-App „MY Renault“ verbinden, die es ermöglicht, von außen auf bestimmte Funktionen zuzugreifen und das Fahrzeug zu lokalisieren.

Bei den Motoren haben die Franzosen den 1,0-Liter-Dreizylinderbenziner überarbeitet und bieten ihn künftig in zwei Ausführungen an: Das Basistriebwerk leistet 48 kW/65 PS, das stärkere kommt auf 54 kW/75 PS. Ebenfalls aufgefrischt präsentiert sich der 0,9-Liter-Turbo mit 68 kW/93 PS, der weiterhin auch mit Doppelkupplungsgetriebe kombinierbar ist. Alle Motoren sind mit Start-Stopp-Automatik und Berganfahrhilfe gekoppelt.

Preise für das Schwestermodell des Smart Forfour nennt der Hersteller noch nicht, aktuell sind mindestens rund 10.000 Euro fällig.

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