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Twingo muss wegen Fahrwerksproblemen in die Werkstatt

| Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Jakob Schreiner

Der Autobauer Renault bittet Twingo-Kunden in die Vertragswerkstätten. Dort muss der vordere linke Achsschenkelträger des französichen Kleinwagen kontrolliert werden.

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Vom Rückruf sind Twingo-Modelle aus dem Bauzeitraum vom 24. März bis 14. Juni 2017 betroffen.
Vom Rückruf sind Twingo-Modelle aus dem Bauzeitraum vom 24. März bis 14. Juni 2017 betroffen.
(Foto: Renault)

Wie schon beim Schwestermodell Smart kann auch beim Renault Twingo „infolge eines fehlerhaften Gießprozesses […] möglicherweise die Festigkeit des linken Achsschenkelträgers beeinträchtigt sein“. Dies erklärte Martin Zimmermann, Vorstand Kommunikation der Renault Deutschland AG, auf Anfrage.

Der Rückruf „0CMU“ begann demnach Ende November. Die vorbeugende Maßnahme besteht in der Kontrolle des Gießerkennzeichens des Achsschenkelträgers vorne links. Falls erforderlich, wird dieser ausgetauscht. Für die Kontrolle des Achsschenkels sind zwischen 20 und 45 Minuten vorgesehen. Die Kontrolle samt Austausch dauert laut Zimmermann 2,5 Stunden. Daimler nannte im Oktober für den Smart eine vierstündige Reparaturdauer.

Unfälle aufgrund des Problems sind dem Hersteller bislang keine bekannt. Weltweit müssen 18.590 Twingo aus dem Bauzeitraum 24. März bis 14. Juni 2017 in die Vertragswerkstatt. In Deutschland sind rund 7.000 Einheiten betroffen.

(ID:45061726)

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 Niko Ganzer

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Freier Journalist