Elektromobilität Über den Standard hinaus

Autor: Jan Rosenow

Als erster Kfz-Betrieb in Deutschland hat sich das BMW-Autohaus Fritze in Nordhausen vom TÜV Thüringen zur „Zertifizierten E-Werkstatt“ küren lassen. Das Audit hielt auch für die Elektroprofis noch Lerneffekte bereit.

Zum Elektroangebot im Autohaus Fritze gehört auch eine öffentlich zugängliche Ladesäule.
Zum Elektroangebot im Autohaus Fritze gehört auch eine öffentlich zugängliche Ladesäule.
(Bild: Rosenow/»kfz-betrieb«)

Autohäuser, die Elektroautos verkaufen, warten und reparieren wollen, stehen vor einem Problem: Wer sagt ihnen, ob sie in Bezug auf Werkstatteinrichtung, Arbeitsschutz und Gefährdungsbeurteilung alles richtig machen? Wer sich darauf verlässt, dass er auf der sicheren Seite ist, nur weil er die Standards seines Autoherstellers einhält, springt möglicherweise zu kurz.

Denn bei einem Unfall mit Verletzungsfolge oder einem Brand klopft die Berufsgenossenschaft oder die Versicherung nicht bei BMW oder Volkswagen an, um die Ursache zu ermitteln, sondern beim Kfz-Unternehmer. Und dann sollte er gerichtsfest dokumentieren können, dass er alle Vorkehrungen für eine sichere Arbeit an Hochvoltfahrzeugen –E-Autos, Plug-ins und Vollhybride – getroffen hat.

Über den Autor

 Jan Rosenow

Jan Rosenow

Ressortleiter Service & Technik, Vogel Communications Group