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Überarbeitet: Mini-mal reifer und ernster

Autor / Redakteur: Alexandra Felts/SP-X / Jan Rosenow

Auch „Kultautos“ müssen dem technischen Fortschritt folgen – deshalb hat BMW den Mini gründlich überarbeitet. Ein Internetzugang hilft den Fans bei der Kommunikation, ein neuer Diesel bei der Beschleunigung.

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Allzu groß sind die Änderungen am Design nicht ausgefallen. Aber das war ja nicht nötig.
Allzu groß sind die Änderungen am Design nicht ausgefallen. Aber das war ja nicht nötig.
( Archiv: Vogel Business Media )

Große, runde Scheinwerferaugen, ein abgesetztes Dach wie geschaffen für die klassische Duoton-Lackierung, kompakte, freche Formen, kürzeste Überhänge, ein breites, gut aufgelegtes Grinsen im Gesicht: Der Individualist Mini hat unverkennbare Gene, die, wie man am Countryman sieht, genügend Freiraum für Variationen lassen. Doch die bekannte Familie der Marke steht beileibe nicht im Schatten des neuen bulligeren Allrounders.

Mini, Clubman und Cabrio sind jetzt einer gründlichen Modellpflege unterzogen worden. Einige Verspieltheiten aus dem Cockpit sind einer seriöseren, stilvollen Formensprache gewichen. Das Motorenangebot wurde jetzt um zwei eigens entwickelte Diesel auf der Basis des BMW-Selbstzünders erweitert. Das überarbeitete Trio steht ab 18. September bei den Händlern.

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Der Mix aus modifiziertem Styling, einer Fülle neuer Ausstattungen und neuartiger Optionen zeigt für Wolfgang Armbrecht, bei Mini für das Brand Management verantwortlich, dass das britische Kultauto „gereifter und ernster geworden ist“. Spaß machen, das soll der Lifestyle-Go-Kart zwar auch in Zukunft. Das Profil der neuen Minis drückt sich in der Frontpartie mit neuen Stoßfängern sowie ausgeprägteren Nebelleuchten aus. Vorne sind die Rundscheinwerfer, die den modifizierten Frontgrill einrahmen, jetzt mit adaptivem Kurvenlicht als Option erhältlich. Rückleuchten mit LED-Technik gehören ebenso zur neuen Optik wie zusätzliche Kühllufteinlässe vorne.

Im Cockpit: Schwarz statt Chrom

Das Cockpit setzt elegante schwarze Akzente, wo früher Chrom dominierte. Die Audio- und die Klimaanlage sind nun einfacher zu bedienen. Die Graphik des zentralen Bullauges – ein Mini-Gen ersten Ranges – wirkt sachlicher. Je nach Modell gibt es für die design-orientierte Klientel der Marke natürlich auch neue Ausstattungspakete, die Namen tragen wie „Rallye“, „Classic“ und „Scene“ und helfen, die Individualisierungswünsche zu bündeln. Bei den Topvarianten John Cooper Works (155kW/211 PS) markieren Cockpit-Highlights mit der beziehungsreich getauften neuen Farbe Chili Red das Rennerbe des Herstellers.

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