Ultraschnelles Laden: Aral startet Zukunftstankstelle in Berlin

Autor / Redakteur: mid/vh / Viktoria Hahn

Der Großkonzern Aral hat ein Zukunftsmodell einer Großstadt-Tankstelle in der deutschen Hauptstadt eröffnet. Die multifunktionale Station an der Berliner Holzmarktstraße soll als Testfeld für die sich verändernden Kundenbedürfnisse in puncto Mobilität dienen.

Firmen zum Thema

Aral hat im Stadtzentrum von Berlin nun den ersten „Mobility Hub“ eröffnet.
Aral hat im Stadtzentrum von Berlin nun den ersten „Mobility Hub“ eröffnet.
(Bild: Aral)

Umdenken nötig: Tankstellen müssen sich künftig modernisieren, denn die Verbreitung der Elektromobilität schreitet immer weiter voran. Deshalb hat Aral nun den ersten „Mobility Hub“ – eine Zukunftstankstelle – für ultraschnelles Laden im Stadtzentrum von Berlin eröffnet. Die multifunktionale Station soll als Testfeld für die sich verändernden Kundenbedürfnisse in puncto Mobilität dienen.

Daher gibt es neben dem klassischen Kraftstoff-Angebot die erste Stufe eines sogenannten Microgrid aus Ladesäule und Batterie für Elektrofahrzeuge. Das Besondere des Konzepts: Der Standort wurde nicht wie sonst in dieser Leistungsklasse üblich an das Mittelspannungsnetz angeschlossen. Stattdessen wird die benötigte hohe Ladeleistung durch eine lokale Batterie bereitgestellt, die sich auflädt, wenn gerade kein Elektrofahrzeug angeschlossen ist.

Betrieb in Eigenregie

Die Ladestationen für E-Fahrzeuge betreibt das Unternehmen in Eigenregie. Kunden können an der Station mit einer Leistung von bis zu 320 kW kompatible E-Autos laden. In Kooperation mit Sharing- und Mobilitätsanbietern, einem Akku-Wechselautomaten sowie der Anknüpfung an den ÖPNV soll die Station außerdem zu einem Umsteigeplatz für verschiedene Verkehrsträger werden.

Damit entspricht sie in ersten Ansätzen dem Zukunftsmodell der Großstadt-Tankstelle, das Aral im Rahmen der Studie „Tankstelle der Zukunft“ präsentiert hat.

(ID:46909091)