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Umbau zum Elektrobus: Diesel raus, E-Motor rein

Autor: Jan Rosenow

Wenn ein dieselbetriebener Stadtbus auf Elektroantrieb umgebaut wird, kann das im Vergleich zum Neubau bis zu 50 Prozent der Kosten sparen. Neben ZF bietet nun auch Allison die nötige Antriebstechnik an.

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Bei In-Tech in Ingolstadt wird gerade der erste Bus auf Elektroantrieb umgebaut.
Bei In-Tech in Ingolstadt wird gerade der erste Bus auf Elektroantrieb umgebaut.
(Bild: Jan Rosenow/»kfz-betrieb«)

Am 18. April 2019 hat das EU-Parlament die novellierte Richtlinie zur Beschaffung emissionsfreier bzw. emissionsarmer Straßenfahrzeuge in der öffentlichen Auftragsvergabe verabschiedet. Bis 2025 sollen in Deutschland 45 Prozent der Busse und zehn Prozent der schweren Nutzfahrzeuge mit „sauberen“ Antrieben beschafft werden, darunter Elektro- und Plug-in-Hybride. So heißt es in einer Mitteilung des Verbands Kommunaler Unternehmen (VKU), der gleichzeitig zu bedenken gibt, dass das Angebot an neuen Elektrofahrzeugen der schweren Klasse noch äußerst begrenzt ist.

Eine Alternative zur Anschaffung neuer Elektrobusse oder -Lkws könnte die Umrüstung sein. Diese ist nicht nur günstiger – laut dem Entwicklungsdienstleister In-Tech um 50 Prozent –, sondern angesichts der begrenzten Verfügbarkeit von Neufahrzeugen auch schneller umzusetzen. Und nicht zuletzt dient es dem Ressourcenschutz, wenn vorhandene Fahrzeuge zukunftsfähig aufgerüstet und weiterverwendet werden.

Über den Autor

 Jan Rosenow

Jan Rosenow

Ressortleiter Service & Technik, Vogel Communications Group