Umfrage: E-Antrieb büßt aus Käufersicht an Zukunftsträchtigkeit ein

Autor: Andreas Wehner

Das Interesse an Elektroautos bei den Verbrauchern steigt. Dennoch gibt es Gründe, die Autokäufer davon abhalten, sich für einen Stromer zu entscheiden. Vor allem bei der Zukunftsträchtigkeit des Antriebs sind die Verbraucher skeptischer als noch vor zwei Jahren.

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Es gibt gute Gründe, die Verbraucher vom Kauf eines Elektroautos abhalten.
Es gibt gute Gründe, die Verbraucher vom Kauf eines Elektroautos abhalten.
(Bild: BMW)

Obwohl mittlerweile 43 Prozent der deutschen Autokäufer Interesse an einem Elektroauto haben, gibt es nach Ansicht der Verbraucher immer noch viele Gründe, die gegen den Kauf eines solchen Fahrzeugs sprechen. Das hat das Marktforschungsunternehmen Puls in einer Umfrage belegt.

Vor allem in Sachen zugeschriebener Zukunftsträchtigkeit musste der batterieelektrische Antrieb Federn lassen. Während ihn 2018 noch 54 Prozent der Befragten zu den Antrieben der Zukunft zählten, waren es in der jüngsten Puls-Umfrage nur noch 39 Prozent. Dagegen legte die Brennstoffzelle von 28 auf 41 Prozent zu. Aber auch Verbrenner halten die Verbraucher inzwischen wieder für zukunftsträchtiger als noch vor zwei Jahren.

Bei den Autokäufern, die den E-Antrieb zwar für zukunftsträchtig halten, sich aber doch für einen Verbrenner entschieden haben, spielte vor allem der Kaufpreis eine Rolle. 59 Prozent bezeichneten hohe Preise als Anschaffungsbarriere. Auch mangelnde Lademöglichkeiten (37 %) und geringe Reichweiten (26 %) halten die Verbraucher nach wie vor von einem E-Auto-Kauf ab.

Für die etablierten Autobauer ernüchternd: Tesla ist aus Kundensicht die mit Abstand führende Elektroautomarke. 67 Prozent zählen die US-Amerikaner zu den führenden E-Auto-Herstellern. Es folgen BMW mit 23 Prozent und VW mit 19 Prozent.

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Andreas Wehner

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«