Umfrage „Innenstadt“: Planfeststellungsverfahren

Von Audi bis Volvo – eine Markenpräsenz in oder nahe den Fußgängerzonen deutscher Großstädte wird derzeit sehr unterschiedlich bewertet. Manch ein Fabrikat hat keinen Plan, andere sind zumindest zeitweise schon mittendrin in der Stadt.

| Autor: Wolfgang Michel

Die Audi-City in der Moskauer Innenstadt.
Die Audi-City in der Moskauer Innenstadt. (Bild: Audi)

Neuwagen von Audi, BMW, Mercedes-Benz, Opel, Volkswagen und Co. in Schaufenstern neben Douglas, Fielmann, H&M und Co. sind wohl auch künftig eher Mangelware in den Fußgängerzonen deutscher Großstädte. Die Innenstadt als Kundenbagger steht bei den meisten Autobauern derzeit nicht allzu hoch im Kurs. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von »kfz-betrieb« bei den Herstellern von Audi bis Volvo. Abgesehen von vereinzelten Herstellerauftritten oder traditionell dort noch ansässigen Händlerstandorten ist die Fußgängerzone meist verwaistes Neuwagengebiet. Manch ein Autohersteller will das künftig ändern, einige befinden sich noch im Planfeststellungsverfahren, für viele spielt die Innenstadt überhaupt keine Rolle.

Audi-Vertriebschef Martin Sander: „Innenstadtlage ist nicht gleich Innenstadtlage und per se noch kein Erfolgsgarant. Daher muss man genau hinsehen, wo man aktiv wird. Wir zählen dabei auch auf den Erfahrungsschatz unserer Händler, die sehr gut wissen, wo wir unsere gemeinsamen Kunden erfolgreich ansprechen können.“Audi-Vertriebschef Martin Sander: „Innenstadtlage ist nicht gleich Innenstadtlage und per se noch kein Erfolgsgarant. Daher muss man genau hinsehen, wo man aktiv wird. Wir zählen dabei auch auf den Erfahrungsschatz unserer Händler, die sehr gut wissen, wo wir unsere gemeinsamen Kunden erfolgreich ansprechen können.“ (Bild: Audi)

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