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Umfrage: Investitionen in Fachkräfte steigen

| Redakteur: Yvonne Simon

Erste Ergebnisse einer Umfrage des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe zeigen, dass Betriebe auf zwei Feldern besonderen Qualifizierungsbedarf ihrer Fachkräfte sehen. Die Befragung läuft noch bis Mitte September.

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Die Zahl der benötigten Fachkräfte wird weiter steigen.
Die Zahl der benötigten Fachkräfte wird weiter steigen.
(Foto: Promotor)

Die Investitionen in Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern der Kfz-Branche werden weiter steigen. Diese Meinung vertreten 98 Prozent der Befragten der Studie „Kfz-Gewerbe 2025 plus“. Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) befragt derzeit gemeinsam mit der Kölner Unternehmensberatung BBE Automotive Autohäuser und Werkstätten nach künftigen Chancen und Aufgaben im Automobilgeschäft. Die Gesamtergebnisse der Studie werden auf dem 7. Mannheimer Car-Camp am 21. September vorgestellt.

Rund die Hälfte der befragten Unternehmer und Führungskräfte fühlen sich beim Thema Fachkräfte außerdem gut für künftige Herausforderungen gerüstet (Autohäuser: 52 Prozent, freie Kfz-Werkstätten: 40 Prozent). „Wir werden auch in Zukunft keinen gravierenden Fachkräftemangel haben, wenn wir weiter auf dem bisherigen Niveau ausbilden“, prognostiziert ZDK-Geschäftsführerin Birgit Behrens. Die Ausbildungszahlen entwickelten sich seit Jahren positiv. Angesichts des immer komplexeren Produkts Automobil, zunehmend digitaler Geschäftsprozesse und neuer Mobilitätskonzepte werde die Zahl der benötigten Fachkräfte steigen, gleichzeitig müssten diese höher qualifiziert sein.

Erste Zwischenergebnisse der Studie bestätigen das. Die Betriebe sehen allen voran bei den Feldern „neue Fahrzeug-Technologien“ und „Digitalisierung“ erhöhten Qualifizierungsbedarf. Nur ein Viertel der Befragten schätzen die eigenen Mitarbeiter für neue Technologien als ausreichend befähigt ein, bei der Digitalisierung geben dies 18 Prozent an.

Suche nach Azubis häufig über Online-Kanäle

Mit rund 80 Prozent sind Arbeitsagenturen bei der Suche nach Mitarbeitern das meistgenannte Mittel. Die Relevanz der Online-Kanäle wächst vor allem bei der Suche nach Auszubildenden, hier stehen Print- und Facebook-Anzeigen mit 57 Prozent gleichauf. Bei der Fachkräfte-Suche setzen 51 Prozent auf klassische Anzeigen, 47 Prozent auf Facebook und über zwanzig Prozent auf andere Social-Media-Kanäle wie Instagram.

Die Studie „Kfz-Gewerbe 2025plus“ läuft noch bis zum 14. September. Die Teilnahme an der Online-Befragung und die Anmeldung für die kostenfreie Tagung der Autobranche erfolgen unter www.carcamp.de.

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