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Umfrage: Kunden kaufen Autos lieber beim Händler als bei Amazon

| Autor: Andreas Wehner

Autohändler sehen einen möglichen Einstieg von Amazon in den Fahrzeugverkauf überwiegend als Risiko. Laut einer aktuellen Umfrage will jedoch die Mehrheit der Autointeressenten lieber beim Händler kaufen.

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(Bild: Opel)

Ein möglicher Einstieg des Online-Händlers Amazon in den Autohandel hat die Branche aufgewühlt. In einer Umfrage des Marktforschungsunternehmens Puls unter 275 Autohändlern gaben 52 Prozent der befragten an, darin ein Risiko zu sehen. Dagegen erhoffen sich nur 11 Prozent eine Chance durch einen zusätzlichen Vertriebskanal.

Unter den Kaufinteressenten können sich jedoch aktuell noch eher wenige vorstellen, ein Auto auf Amazon zu bestellen. 61 Prozent setzen auch künftig eher auf den stationären Autohandel, ergab eine Umfrage unter 1.012 Autokäufern. Dagegen gaben nur 18 Prozent an, ihr Auto stattdessen bei Amazon kaufen zu wollen.

Als Argumente für den Autohandel nannten die Befragten die individuelle Beratung (30 %), die Möglichkeit, Autos vor Ort anzuschauen und zu testen (22 %) und das Vertrauen durch einen persönlichen Ansprechpartner (16 %). Für Amazon spricht in den Augen der Endkunden der vergleichsweise günstige Preis (21 %) sowie der einfache und schnelle Liefervorgang (13 %).

Der Handel sollte vor dem Hintergrund dieses Kundenvotums einerseits seine Stärken weiter schärfen, andererseits aber auch gezielt an der Einfachheit seiner Prozesse arbeiten, empfiehlt Puls-Chef Konrad Weßner.

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Über den Autor

 Andreas Wehner

Andreas Wehner

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«