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Umfrage: Probleme bei der Inzahlungnahme bremsen Autokauf

Autor: Andreas Wehner

Viele Autointeressenten erhalten kein Inzahlungnahme-Angebot für ihr bisheriges Fahrzeug oder bekommen ihrer Ansicht nach zu wenig Geld geboten. Daher stellen einige ihre Kaufabsicht zurück, wie eine Umfrage ergeben hat.

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(Bild: Renault)

Fast jeder fünfte Auto-Interessent (19 %) bricht den Autokauf wegen Problemen bei der Inzahlungnahme seines Vorfahrzeugs ab. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Marktforschung Puls unter 1.035 Autokäufern. Weitere 44 Prozent haben vom Händler überhaupt kein Inzahlungnahme-Angebot erhalten.

Als Gründe für den Kaufabbruch gaben die Kunden 83 Prozent der Kunden an, dass der Preis für das bisherige Fahrzeug zu niedrig gewesen sei. 21 Prozent haben den Kauf abgebrochen, weil sie kein Inzahlungnahme-Angebot erhalten haben.

Wunsch nach mehr Transparenz

Auto-Interessenten wünschten sich mehr Transparenz, wie die angebotenen Preise für die Inzahlungnahme zu Stande kommen, so Puls-Geschäftsführer Konrad Weßner: „Automobilhändler sollten von daher ihre Inzahlungnahme-Angebote nachvollziehbar erklären.

Der Pkw-Markt kommt mit der Lockerung der Einschränkungen in der Corona-Krise nur langsam wieder in Fahrt. Viele Kunden zögern aufgrund der diversen noch bestehenden Unsicherheiten mit dem Kauf. Erst kürzlich hatte eine Umfrage ergeben, dass die Mehrheit der Deutschen den Erwerb eines neuen Autos um mindestens ein halbes Jahr verschieben will.

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Über den Autor

 Andreas Wehner

Andreas Wehner

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«