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Umfrage Trifft BMW mit dem iX ins Schwarze?

Autor: Christoph Seyerlein

Die Münchner haben vergangene Woche ihr kommendes Elektro-Flaggschiff BMW iX vorgestellt. 2021 will der Hersteller den Markt aufwirbeln. Wir haben eine autoaffine Zielgruppe befragt, wie sie die Erfolgschancen dafür beurteilt – und knapp 3.000 Rückmeldungen erhalten.

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Im Sommer will BMW mit der Serienproduktion des iX beginnen.
Im Sommer will BMW mit der Serienproduktion des iX beginnen.
(Bild: BMW)

Das neue E-Flaggschiff soll es richten: Mit dem BMW iX wollen die Münchner in Sachen Elektromobilität im kommenden Jahr ein Zeichen setzen. Das SUV soll ab Mitte 2021 in Dingolfing vom Band laufen und mit mehr als 500 PS an den Start gehen.

Doch kann sich BMW damit auch in den Köpfen der Kunden erneut zu einem Elektro-Vorreiter aufschwingen, nachdem nach dem ersten Push 2013 mit dem i3 nicht mehr allzu viel gekommen war? Dieser Frage ging »kfz-betrieb« bei Instagram nach. Das Ergebnis der 24-Stunden-Umfrage: Der erste Eindruck des iX überzeugt nur eine Minderheit. 70 Prozent der insgesamt 2.934 Umfrageteilnehmer glauben dagegen nicht, dass das Modell groß einschlagen wird.

Bei BMW dürfte man hoffen, dem Audi E-Tron Kunden streitig zu machen. Die Ingolstädter erklären regelmäßig, hochzufrieden mit ihrem Elektro-SUV zu sein. In seinem Segment zieht der Audi aktuell relativ einsam seine Kreise, andere vergleichbare Modelle wie Teslas Model X oder der Mercedes EQC können mit den Absatzzahlen des E-Tron bei Weitem nicht mithalten.

BMW setzt weiter auf Technologieoffenheit

BMW hatte zuletzt bei der Elektromobilität einen leichten Strategieschwenk vollzogen. Nachdem es auch intern Kritik gegeben hatte, dass der Hersteller anders als die meisten Wettbewerber auf eine eigene Plattform für Elektroautos bislang verzichtet, entschloss sich die Führungsriege um CEO Oliver Zipse nun doch dazu, das auch zu tun. Die ersten Fahrzeuge auf der neuen E-Basis sollen aber erst 2025 kommen.

BMW iX: Neues E-Auto-Flaggschiff
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Zudem betonte Zipse in dem Zusammenhang erneut, weiter technologieoffen bleiben zu wollen. Beispielsweise kündigte er an, dass sich die Münchner zeitnah auch zumindest in Kleinserie am Thema Wasserstoff ausprobieren wollen.

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 Christoph Seyerlein

Christoph Seyerlein

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«