Suchen
+

Umsetzung der CI: Kreativität ist gefragt

| Autor / Redakteur: Dorothee Pilavas / Norbert Rubbel

Ein verwinkeltes Seat-Autohaus im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses auf leicht abfallendem Gelände stellt Architekten vor einige Herausforderungen – erst recht, wenn eine neue Corporate Identity umgesetzt werden soll.

Das Seat-Autohaus an der Lützenkirchener Straße in Leverkusen liegt im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses. Auffällig ist der „Corner Wall“, ein abgeschrägtes Eckelement mit silbernem Seat-Logo und rotem Schriftzug.
Das Seat-Autohaus an der Lützenkirchener Straße in Leverkusen liegt im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses. Auffällig ist der „Corner Wall“, ein abgeschrägtes Eckelement mit silbernem Seat-Logo und rotem Schriftzug.
(Bild: Schormann)

Das zentrale Gestaltungselement des neuen Seat-Designs ist die Diagonale, die sich in den Farben Rot, Grau und Weiß durch die ganze Corporate Identity (CI) zieht. Im Außenbereich zeigt sich die Diagonale an der markanten „Corner Wall“ – einem weißen, abgeschrägten Eckelement mit silbernem Seat-Logo und rotem Schriftzug – sowie an den Seiten des leuchtend roten „Welcome Arch“, der das Eingangsportal umrahmt.

Beim Umbau des Seat-Betriebs der Gottfried-Schultz-Gruppe in Leverkusen wurde die Corner Wall zur Straßenkreuzung hin ausgerichtet, um die Marke von Weitem sichtbar zu machen. Da das Gebäude an dieser Stelle nicht rechtwinklig abknickt, musste das Düsseldorfer Architekturbüro Schormann Architekten das Element freistehend davor aufstellen und mit einer neuen Stromleitung ausstatten, damit Logo und Schriftzug bei Nacht beleuchtet werden können. Auch für das neue Eingangsportal war eine zusätzliche Stromversorgung erforderlich, denn der Welcome Arch wird ebenfalls nachts erleuchtet. Die ehemals weiße Fassade des Autohauses wurde im neuen CI-Farbton Dunkelgrau gestrichen, sodass sich die weißen und roten Markenkennzeichnungen deutlich davon abheben.