Ungewöhnliche Mittel für mehr Attraktivität im Kfz-Gewerbe

Autor / Redakteur: Holger Zietz / Christoph Baeuchle

Mit einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm hat die Kfz-Innung auf ihrem zweiten „Jahresforum“ den Ansatz fortgesetzt, ihre Attraktivität und Präsenz für die Mitgliedsbetriebe zu steigern. Rund 400 Gäste folgten der Einladung.

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Obermeister Roland Hoier spricht beim zweiten Jahresforum der Kfz-Innung Unterfranken.
Obermeister Roland Hoier spricht beim zweiten Jahresforum der Kfz-Innung Unterfranken.
(Bild: Zietz/»kfz-betrieb«)

Die Kfz-Innung Unterfranken hat vergangene Woche zum Jahresforum 2017 geladen. Die Veranstaltung ist die zweite in dieser Form und soll dazu dienen, die Attraktivität der 819 Mitgliedsbetriebe der Innung zu steigern. In den Mainfrankensälen im Landkreis Würzburg kamen rund 400 Gäste zusammen.

Nach der Eröffnung durch Obermeister Roland Hoier zeigte der IT-Experte Erwin Markowsky, welche Gefahren im oftmals unbedachten Umgang mit dem Internet lauern. So manche Hand ging während seiner Appelle vorsichtig an die Brusttasche des Jacketts. Handy noch da? Einige Teilnehmer mussten sich erst mal rückversichern, denn Markowsky hatte eine Liste mit allen Smartphones der Teilnehmer präsentiert, die gerade ein WLAN-Netz suchten. Das war nur eine Maßnahme, mit der der „professionelle Hacker“ die Franken zum Nachdenken brachte.

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Der Digitalexperte zeigte, wie einfach es ist, Handys zu knacken und in Firmennetzwerke einzudringen. Sucht beispielsweise ein Handy nach einer WLAN-Verbindung, ist „es ein offenes Scheunentor“, über das Hacker in ein Handy eindringen können. Darüber können nicht nur Daten ausgelesen, sondern auch alle im Umkreis des Smartphones geführten Gespräche übertragen werden.

Stargast des Abends war Joe Kelly. Einst tourte er als Mitglied der Kelly Familiy durch Länder, bevor er sich als Extremsportler einen Namen gemacht hat. „Gib mehr, als du nimmst“, lautet der Leitspruch seines Vaters, den er sich für seine Projekte zu eigen gemacht hat. „Die Ziel müssen klar formuliert sein“, betonte Kelly. Und wichtig: „Man muss für eine Aufgabe brennen.“ Kelly ist überzeugt, dass viele Projekte im Kopf entschieden werden: Einerseits gibt es keine mentalen Grenzen. Andererseits scheitern viele Projekte, weil die Menschen zuerst im Kopf aufgeben. Mit diesem Erfolgsrezept startet er bei Marathonveranstaltungen und lief zu Fuß zum Südpol.

Zur Auflockerung der Veranstaltung bot die Innung als Überraschungsgast noch den Bauchredner Sebastian Reich auf, der mit seiner Nilpferd-Puppe Amanda die Gäste immer wieder zum Lachen brachte. Das Format „Jahresforum“ wollen die Unterfranken auch 2018 mit der dritten Veranstaltung fortsetzen. Die positiven Rückmeldungen, auch von jüngeren Innungsmitgliedern, bestätigen die Innung in ihrem Projekt.

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