Uni Duisburg legt neues E-Mobil-Projekt auf

Autor / Redakteur: Christoph Baeuchle / Jens Rehberg

Die Universität Duisburg und Partner aus dem öffentlichen Nahverkehr und dem Carsharing planen ein Elektroauto-Projekt im Ruhrgebiet entlang der Autobahn A40.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Die Universität Duisburg und Partner aus dem öffentlichen Nahverkehr und dem Carsharing planen ein Elektroauto-Projekt im Ruhrgebiet entlang der Autobahn A40. Ein erster Antrag sei bereits beim Verkehrsministerium eingereicht, sagte Ferdinand Dudenhöffer, Direktor des Center Automotive Research an der Universität Duisburg-Essen, bei einem Pressegespräch in Duisburg. Ziel sei es, dass mehr Verkehrsteilnehmer auf öffentliche Angebote umsteigen und das Ruhrgebiet von Staus entlastet werde.

Zunächst will das Projektteam in Essen 30 Elektroautos zum Einsatz bringen. Diese sollen den Nutzern von öffentlichen Verkehrsmitteln vor Ort zur Verfügung gestellt werden. Schritt für Schritt soll das Projekt dann auf weitere Städte entlang der Autobahn A40 ausgedehnt werden. „Insgesamt wollen wir 300 plus x Elektroautos im Einsatz haben“, gibt Dudenhöffer die Ziele vor.

Damit soll die Grenze noch nicht erreicht sein. Während sich die erste Phase auf die Städte entlang der A40 konzentriert, will Dudenhöffer in einer zweite Phase weitere Städte entlang der A3 bis Köln integrieren.

Einen möglichen Partner hat die Universität Duisburg mit dem Rüsselsheimer Automobilhersteller Opel gefunden: Opel-Chef Karl-Friedrich Stracke zeigte an der Idee bereits großes Interesse. Die GM-Tochter sei bereits in Projekte in Berlin und Frankfurt involviert. „Wir wollen uns auch im Ruhrgebiet engagieren“, so Stracke.

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