Unternehmensgründung: Neue Marken, neuer Markt

Der langjährige Toyota-Händler Gerding hat den Sprung ins kalte Wasser gewagt: Er hat eine Gesellschaft gegründet, um in einem neuen Marktgebiet in einem fünf Millionen Euro teuren Neubau die Marken Mazda und Nissan zu vertreiben.

| Autor: Julia Mauritz

Aktuell ist das Autohaus TLS als dualer Markenbetrieb konzipiert, ein dritter Showroom ließe sich einfach anbauen.
Aktuell ist das Autohaus TLS als dualer Markenbetrieb konzipiert, ein dritter Showroom ließe sich einfach anbauen. (Bild: Mauritz)

Der Standort für das im Juli 2018 neu eröffnete Mazda- und Nissan-Autohaus von TLS könnte kaum besser sein: Es liegt in Eins-a-Lage in einem neuen Industriegebiet in Bornheim bei Bonn, in unmittelbarer Nachbarschaft zu Möbelgeschäften, Supermärkten und einer Restaurantkette, direkt an der Ausfahrt der Bonner Stadtautobahn. Fünf Millionen Euro haben die beiden Inhaber Tim te Laak und Thomas Schmitz in den Dual-Markenbetrieb investiert, der auf einem 10.000 Quadratmeter großen Grundstück steht und einen 900 Quadratmeter großen Showroom hat.

Während die meisten Autohäuser massiv mit Platzengpässen zu kämpfen haben, gibt es hier zurzeit noch genügend Parkflächen für Gebrauchtwagen und Kundenfahrzeuge sowie freie Werkstattkapazitäten. Geschäftsführer Tim te Laak hofft, dass sich das schnellstmöglich ändern wird: Drei Jahre hat er sich Zeit gegeben, um das Potenzial für Nissan und Mazda in der Region voll auszuschöpfen. Ein leichtes Unterfangen ist das nicht: Zur Tatsache, dass das Marktgebiet neu ist und TLS ohne eine einzige Kundenadresse gestartet ist, kommt hinzu, dass sowohl Nissan als auch Mazda für das Unternehmen neu sind.

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