Unternehmensverkauf: Es war einmal ein Autohaus

Welche Nutzungsmöglichkeiten gibt es, wenn eine Autohausimmobilie verkauft oder verpachtet wird? Die Praxis zeigt: Es geht mehr, als man denkt – Carrerabahnen sind nur ein interessantes Beispiel, auf das man allerdings erst einmal kommen muss.

| Autor: Julia Mauritz

Die Carrera-World ist in einem ehemaligen BMW-Autohaus in Oberasbach untergebracht.
Die Carrera-World ist in einem ehemaligen BMW-Autohaus in Oberasbach untergebracht. (Bild: Christian Horn Fotografie)

Eine Rennampel, die immer grün leuchtet, lädt die Besucher ein, in Oberasbach bei Nürnberg auf das Gelände eines ehemaligen BMW-Autohauses zu fahren. Die Glasfassaden am 2.200 Quadratmeter großen Gebäude sind verschwunden, es ist jetzt komplett schwarz gestrichen. Autos gibt es im Gebäude immer noch, allerdings nur noch im Maßstab 1:24. Im aufgegebenen Kfz-Betrieb ist die weltweit erste Carrera World entstanden.

Das Highlight der neuen Erlebniswelt, in dessen Umbau Carrera-Chef Andreas Stadlbauer eine siebenstellige Summe investiert hat, ist eine sechsspurige, 80 Meter lange Carrera-Rennbahn, auf der sich PS-Enthusiasten mit den Kult-Rennautos bei Geschwindigkeiten bis 25 km/h duellieren können. Wo einst Neu- und Gebrauchtwagen um die Gunst der Käufer buhlten, Reifen lagerten und Arbeitsbühnen hoch- und runterfuhren, stehen jetzt sechs riesige Carrera-Rennbahnen; zudem gibt es eine Carrera-Lounge, um sich zu stärken, und natürlich einen Carrera-Flagship-Store, in dem man die Kultautos samt Rennbahn erwerben kann. Im Visier hat das Pucher Unternehmen nicht nur Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die mit den Kultautos groß geworden sind, sondern auch Firmenkunden, die dort Events der etwas anderen Art veranstalten.

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