Suchen

US-Polizei stoppt schlafenden Tesla-Fahrer

| Autor: Jakob Schreiner

Wieso selbst fahren und wach bleiben wenn es einen Autopiloten gibt? Das dachte sich wohl ein Kalifornier der mit seinem Model 3 mit über 110 km/h auf der Autobahn unterwegs war, bis ihn die Polizei stoppte. Aber davon bekam er zunächst überhaupt nichts mit.

Firmen zum Thema

(Bild: Tesla)

Die kalifornische Autobahnpolizei hat den Fahrer eines Tesla Model 3 angehalten. Eigentlich nichts kurioses, hätte der Mann nicht am Steuer geschlafen und wäre mit über 110 km/h unterwegs gewesen, wie die „Los Angeles Times“ berichtet. Nach Polizeiangaben war der Tesla vermutlich mit aktiviertem Autopilot unterwegs, der das Fahrzeug in der Spur und auf Geschwindigkeit hielt.

Versuche der Beamten, den Fahrer mit Lichtsignalen und eingeschalteter Sirene zu wecken, scheiterten. Schließlich kam eine zweite Streifeneinheit dazu, die den von hinten kommenden Verkehr blockierte, während sich das andere Polizeifahrzeug vor den selbstfahrenden Tesla setzte, um ihn auszubremsen.

Tesla Model 3: Der Stromer für die Massen?
Bildergalerie mit 16 Bildern

Laut dem Bericht funktionierte das auch einwandfrei – der Autopilot konnte den Zusammenstoß mit dem Polizeifahrzeug verhindern und bremste mit ab. Alles ohne Zutun des Fahrers, den die Beamten erst mit mehrfachem Klopfen gegen das Fahrerfenster aus seinem Schlaf holen konnten. Die Polizei verhaftete den 45-Jährigen anschließend wegen des Verdachts auf Fahren unter Drogeneinfluss.

Teslas Autopilot steht seit längerem in der Kritik, da immer wieder Unfälle mit ihm in Zusammenhang gebracht werden. Laut Tesla sind alle Fahrzeuge mit dieser Funktion ausgestattet, um ein Sicherheitsniveau zu erreichen, das wesentlich höher ist als das eines menschlichen Fahrers.

(ID:45636050)

Über den Autor

 Jakob Schreiner

Jakob Schreiner

Redakteur Ressort Service & Technik