Model S und Model X US-Sicherheitsbehörde fordert Massenrückruf von Tesla

Autor: Christoph Seyerlein

Schon länger kämpft Tesla offenbar mit Speicherdefekten in älteren Model-S- und Model-X-Fahrzeugen. Nun fordert die NHTSA deshalb einen Rückruf für 158.000 Autos in den USA. Ob es dazu kommt, ist aber noch nicht sicher.

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Bei vielen Tesla-Modellen gibt es offenbar Speicherdefekte.
Bei vielen Tesla-Modellen gibt es offenbar Speicherdefekte.
(Bild: Tesla)

Ende November hatte »kfz-betrieb« bereits berichtet, dass Tesla ein Rückruf für insgesamt 158.000 Einheiten von Model S und Model X in den USA droht. Nun fordert die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA in einem Brief von dem Hersteller genau das, wie mehrere Nachrichtenagenturen berichten.

Grund ist ein sicherheitsrelevantes Problem mit dem Bordcomputer. Betroffen sind Model-S-Einheiten aus den Baujahren 2012 bis 2018 und Model-X-Einheiten aus den Baujahren 2016 bis 2018. Die Aufforderung der Behörde bedeutet allerdings nicht automatisch, dass es zu einem Rückruf kommt. Tesla kann widersprechen, muss in einem solchen Fall aber eine Begründung vorlegen.

Updates wohl ohne Erfolg

Die NHTSA bemängelt, dass durch das Probleme sicherheitsrelevante Funktionen ausfallen könnten. Im November hatte zunächst das Portal „Futurezone“ darüber berichtet, dass Speicherdefekte Tesla Schwierigkeiten bereiteten. Diese könnten im schlimmsten Fall dazu führen, dass die Autos in den Notfallmodus wechseln und praktisch nicht mehr benutzbar wären.

Dem Bericht zufolge hat Tesla bereits mehrfach versucht, das Problem per Software-Update over the air zu beheben – ohne Erfolg.

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Entwicklungsredakteur