Van Hool verkauft mehr Linienbusse mit Hybridantrieb

Autor / Redakteur: Holger Schweitzer / Dr. Holger Schweitzer

Van Hool steigert seinen Absatz von sogenannten Trambussen. 58 Linienbusse der Modellreihe Exqui-City mit Biodiesel- und Elektroantrieb sollen ab Juni 2019 im Trondheimer Linienverkehr unterwegs sein.

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Der Bushersteller Van Hool kann sich über seinen bislang größten Auftrag für sogenannte Trambusse freuen: Ab Juni 2019 sollen 58 Fahrzeuge im norwegischen Trondheim in Betrieb sein.
Der Bushersteller Van Hool kann sich über seinen bislang größten Auftrag für sogenannte Trambusse freuen: Ab Juni 2019 sollen 58 Fahrzeuge im norwegischen Trondheim in Betrieb sein.
(Bild: Van Hool)

Die Nachfrage nach Stadtbussen mit alternativen Antrieben wächst – und das nicht nur aufgrund drohender Dieselfahrverbote in Deutschland. So meldet der belgische Hersteller von Bussen und Nutzfahrzeugen, Van Hool, seinen bislang größten Auftrag für sogenannte Trambusse. 58 der Doppelgelenkbusse sollen ab Juni 2019 für die Busbetreiber Nettbuss und Tide im norwegischen Trondheim, die im Auftrag der öffentlichen Verkehrsgesellschaft Trondheim AtB fahren. Die Busse sind seit 2011 erhältlich und wurden nach Firmenangaben bisher insgesamt 250 Mal bestellt.

Das offiziell unter der Bezeichnung Exqui-City laufende Modell nennt Van Hool auch „Trambus“ aufgrund der Haupteigenschaften des Busses. So kombiniere er die Flexibilität eines Busses mit der Effizienz einer Straßenbahn. Die Besonderheit ist dabei der modulare Aufbau mit verschiedenen Antriebsvarianten: Kunden können zwischen 18 und 24 Meter langen Modellen wählen. Bei den Antriebssystemen stehen Oberleitungsanschlüsse, Hybridsysteme, Brennstoffzellen- oder auch Batterieantriebe zur Auswahl. Auch durch das auffallend futuristisches Design heben sich die Doppelgelenkbusse von den meisten Konkurrenten ab.

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Die Trondheimer Busunternehmen bestellten die Busse in der 24-Meter-Variante mit Biodiesel und Elektroantrieben. Instand gehalten werden die Fahrzeuge von der Werkstatt von WWISST in Trondheim. Der Instandhaltungsvertrag läuft dabei über die Firma Busnor, mit der Van Hool bereits ein ähnlich gestaltetes Gesamtkonzept in Bergen erstellt hat: Von der Lieferung bis zur Instandhaltung ist dabei alles berücksichtigt.

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