Elektromobilität Varta will offenbar E-Auto-Akkus herstellen

Autor / Redakteur: dpa / Tanja Schmitt

Varta betritt Batterie-Neuland: Einem Pressebericht zufolge will der Konzern künftig Batteriezellen für Elektroautos herstellen.

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Vartas Forschungs- und Entwicklungszentrum am Hauptsitz in Ellwangen (Baden-Württemberg).
Vartas Forschungs- und Entwicklungszentrum am Hauptsitz in Ellwangen (Baden-Württemberg).
(Bild: Varta)

Der Batteriekonzern Varta will einem Pressebericht zufolge künftig neben Lithium-Ionen-Knopfzellen und Haushaltsbatterien auch Batteriezellen für Elektroautos herstellen. Die großformatige Batteriezelle „21700“ mit einem Durchmesser von 2,1 Zentimetern und einer Höhe von sieben Zentimetern solle zunächst vor allem in leistungsstarke Elektroautos eingebaut werden, berichtet die „Wirtschaftswoche“ am Dienstag (16. März) unter Berufung auf Insider. Derzeit baue das MDax-Unternehmen eine Pilotlinie am Firmensitz in Ellwangen auf.

Die Batterie könne etwa „als kurzzeitiger Beschleuniger oder als Teil von neuartigen Antriebskonzepten“ zum Einsatz kommen, hieß es weiter. Varta führe mit mehreren Autoherstellern Gespräche, wollte sich aber sich laut des Magazins dazu nicht äußern.

Bislang stellt das Unternehmen überwiegend kleine Lithium-Ionen-Knopfzellen für kabellose Kopfhörer und Haushaltsbatterien her. Der Konzernumsatz kletterte 2020 auch dank des Zukaufs des Haushaltsbatterien-Geschäfts um 140 Prozent auf 870 Millionen Euro.

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