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Vater fährt über Rot: 5-Jähriger wählt den Notruf

| Autor: Christoph Seyerlein

Weil sein Vater zweimal über eine rote Ampel gefahren war, forderte ein 5-Jähriger von der Polizei Unterfranken, den Mann einzusperren. Nach gutem Zureden der Beamten verzichtete der Junge dann aber doch auf eine Streife.

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(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Ein pflichtbewusster 5-Jähriger meldete sich am vergangenen Freitag (2. August) in Unterfranken bei der Polizei. Der Junge war mit dem Verkehrsverhalten seines Vaters nicht einverstanden. Der vermeintliche Notruf ging nachmittags bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken in Würzburg ein. Nachdem nur für einen kurzen Augenblick eine Kinderstimme am Telefon zu hören war, legte der Anrufer direkt wieder auf. Der Beamte an der Notrufannahme zögerte nicht lange und rief die Nummer umgehend zurück.

Am Telefon meldete sich nun der Vater des Anrufers und entschuldigte sich zunächst für das Verhalten seines Sohnes. Kurz darauf übergab er den Hörer an seinen Nachwuchs, der in der Folge vorwurfsvoll erzählte, dass sein Vater „zweimal über eine rote Ampel gefahren sei und die Polizei ihn deshalb einsperren solle“. Nach gutem Zureden des Beamten verzichtete der 5-Jährige jedoch auf einen Polizei-Einsatz. Ob die Beamten dennoch den Vorwurf des ordnungswidrigen Überfahrens einer roten Ampel weiterverfolgen, ist nicht überliefert.

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