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VDA: Plattform der Mobilität

| Autor / Redakteur: Die Fragen stellte Christoph Baeuchle / Christoph Baeuchle

Zahlreiche Hersteller bleiben der IAA 2019 fern, stattdessen gibt es mehr Dienstleister. Mit neuen Angeboten reagiert der Verband auf die rückläufige Entwicklung. Reicht das? VDA-Präsident Bernhard Mattes ist davon überzeugt.

Bernhard Mattes, Präsident des Verbands der Automobilindustrie.
Bernhard Mattes, Präsident des Verbands der Automobilindustrie.
(Bild: VDA/photothek.de)

Bernhard Mattes: Die gesamte Automobilindustrie wandelt sich und damit auch die IAA. Unter dem Motto „Driving tomorrow" treffen sich auf der IAA in diesem Jahr die globalen Player der Automobilindustrie, Anbieter neuer Mobilitätslösungen, innovative Tech-Unternehmen und Start-ups. Die IAA wird interaktiver, vernetzter und digitaler. Trends und Themen werden branchenübergreifend vorgestellt und diskutiert.

Zwei Jahre zuvor hieß das Motto: Zukunft erleben. Eigentlich das gleiche Motto, oder?

Jede IAA richtet den Blick nach vorn, in Richtung Zukunft. Das aktuelle Motto spielt bewusst mit der Doppeldeutigkeit von „to drive“: Es steht im Kontext der IAA nicht nur für das Fahren mit unterschiedlichsten zukunftsweisenden Fahrzeugmodellen und Antriebsarten, sondern auch für das Gestalten der Zukunft. Die IAA transformiert sich konsequent von einer reinen Ausstellung zum Schaufenster der zukünftigen Mobilität. Wer aktiv über den Verkehr der Zukunft diskutieren will, wird dies in Frankfurt tun können. Wir richten die IAA neu aus – und bieten viel Platz für neue Formen der Mobilität.