VDA-Präsident: „Das wird eine starke IAA“

Redakteur: Gerd Steiler

Die 64. Internationale Automobil-Ausstellung in Frankfurt (15. bis 25. September) steht unter dem Motto „Zukunft serienmäßig“. Zahlreiche Weltpremieren und das Thema Elektromobilität dominieren die internationale Leitmesse für Mobilität und Verkehr.

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Die automobile Welt zu Gast in Frankfurt: In gut einem Monat öffnet die 64. Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) Pkw in der Mainmetropole ihre Tore. Wie der Verband der Automobilindustrie (VDA) am Freitag in Frankfurt mitteilte, erwartet der Veranstalter insgesamt rund 900 Aussteller, die vom 15. bis 25. September ihre Weltneuheiten präsentieren werden. Die belegte Ausstellungsfläche beträgt den Angaben zufolge rund 210.000 m² und damit 15.000 m² mehr als 2009.

Im Mittelpunkt der IAA stehen auch in diesem Jahr zahlreiche Weltpremieren der internationalen Automobilhersteller. Weitere Schwerpunktthemen der Frankfurter Automesse sind neue Antriebskonzepte und Fahrer-Assistenzsysteme. „Wir werden Innovationen bei der Optimierung klassischer Antriebe – Clean Diesel und Benziner – sehen, bei Hybrid- und Elektrofahrzeugen sowie beim Wasserstoffantrieb. Neben der konsequenten weiteren Reduzierung des Verbrauchs und damit der CO2-Emissionen stehen neuartige Assistenzsysteme im Vordergrund, die das Autofahren noch sicherer und komfortabler machen“, so VDA-Präsident Matthias Wissmann.

Fachkongress Elektromobilität

Die internationale Leitmesse für Mobilität und Verkehr wird am 15. September von Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnet und steht unter dem Motto „Zukunft serienmäßig“. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Elektromobilität. Zusätzlich zu den E-Autos, die die Hersteller auf ihren Ständen zeigen, wird es erstmals auf der IAA eine eigene Halle der Elektromobilität geben. Hier gibt es Informationen rund ums Elektroauto und die Möglichkeit zu Testfahrten. Die Ausstellung wird begleitet von einem hochrangig besetzten „Fachkongress Elektromobilität“ am 21. September, der das Thema entlang der gesamten Wertschöpfungskette beleuchtet.

„Das wird eine starke IAA – mit mehr Ausstellern, mehr Besuchern und noch mehr Innovationen“, betonte Wissmann. Die IAA sei nicht nur die weltweit wichtigste Mobilitätsmesse, sondern zudem eine bedeutende Plattform für die politische Kommunikation. Neben der Bundeskanzlerin werden zahlreiche Bundes- und Landespolitiker sowie Vertreter der EU und internationale hochrangige Gäste erwartet.

Ticketpreise bleiben stabil

Im Jahr des 125-jährigen Geburtstages des Automobils blickt die IAA auf die automobilen Trends von morgen und zeigt gleichzeitig serienreife Konzepte, die demnächst auf den Markt kommen. Der Preis für den Eintritt in diese „Zukunftswerkstatt“ bleibt auch in diesem Jahr stabil:

Während der IAA-Publikumstage (17. bis 23. September) kostet eine Tageskarte werktags 13 Euro, an den beiden IAA-Wochenenden jeweils 15 Euro. Wer nur einen kurzen Blick auf die Messe werfen will, kann das günstige Feierabendticket nutzen. Es gilt in der zweiten IAA-Woche von Montag bis Freitag (19. bis 23. September) ab 15.00 Uhr und kann für 8 Euro an der Tageskasse erworben werden. Wer den IAA-Besuch als geschäftlichen Termin wahrnimmt, kann die Fachbesuchertage am 15. und 16. September nutzen, für die eine Tageskarte 45 Euro kostet.

Darüber hinaus werden auch in diesem Jahr wieder ermäßigte Karten für Schüler, Auszubildende, Studenten, Wehrdienst- und Bundesfreiwilligendienstleistende ngeboten. Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt. Auch für Menschen mit Behinderung und Rollstuhlfahrer (mit Zusatz „B“ im Ausweis) sowie jeweils eine Begleitperson ist der IAA-Besuch kostenlos. Tickets können jeweils an den Tageskassen am Frankfurter Messegelände oder ab sofort im Vorverkauf unter www.iaa.de erworben werden. Die Informationen zur IAA werden auf www.iaa.de ständig aktualisiert.

Das Messegelände ist täglich von 9.00 bis 19.00 Uhr geöffnet.

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