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VDIK: Die Lage wird schwieriger

| Autor / Redakteur: Die Fragen stellte Christoph Baeuchle / Christoph Baeuchle

Auf der diesjährigen IAA ist nur eine Auswahl an Importeuren zu finden. Mehr als 20 etablierte internationale Hersteller fehlen. Woran liegt’s? VDIK-Präsident Reinhard Zirpel gibt Erklärungen und einen Ausblick auf die weitere Entwicklung.

Reinhard Zirpel, Präsident des Verbands der Internationalen Kraftfahrzeughersteller.
Reinhard Zirpel, Präsident des Verbands der Internationalen Kraftfahrzeughersteller.
(Bild: VDIK)

Reinhard Zirpel: Jeder Automobilhersteller entscheidet im Rahmen seiner Kommunikationsstrategie über die Teilnahme an nationalen oder internationalen Messen. Dabei finden das geänderte Informationsverhalten der Verbraucher, geänderte Erwartungen und alternative Kommunikationsmaßnahmen Eingang in die Entscheidung. Es ist ja deutlich erkennbar, dass die IAA auf diese Veränderungen reagiert, das Konzept wird weiterentwickelt.

Zu wenig, wie es scheint. Sonst würden nicht so viele internationale Hersteller fehlen. Hat sich das Konzept „Messe“ insgesamt überholt?

Keineswegs. Das sieht man schon daran, dass neue oder andere Messen an Anziehungskraft gewinnen. Etwa die CES in Las Vegas oder der Mobile World Congress in Barcelona. Es gibt auch in der Automobilindustrie nach wie vor Bedarf für die Präsentation der neuesten Modelle, Weltpremieren und neuer Technologien. Viele Menschen sind daran interessiert. Aber eine Automobilmesse muss darüber hinaus über neue Formen der Mobilität und die Mobilität der Zukunft informieren.