VDIK gegen nationale Effizienzklassen

Verband will aktuelle Kennzeichnung beibehalten

06.05.2010 | Redakteur: Christoph Baeuchle

Eine nationale Lösung bei der Einführung von Effizienzklassen im Rahmen der Energieverbrauchskennzeichnung stößt beim VDIK auf Kritik.
Eine nationale Lösung bei der Einführung von Effizienzklassen im Rahmen der Energieverbrauchskennzeichnung stößt beim VDIK auf Kritik.

Der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) hat sich gegen die von der Regierung geplante Einführung von Effizienzklassen im Rahmen der Energieverbrauchskennzeichnung ausgesprochen. „Es ist nicht logisch zu erklären, dass ein konkretes Fahrzeugmodell in einem europäischen Land unter Umständen aufgrund unterschiedlicher Kriterien deutlich anders eingestuft und gekennzeichnet wird als in den anderen Ländern“, sagte VDIK-Präsident Volker Lange.

Wirtschafts- und Umweltministerium haben sich jüngst über eine Energieverbrauchskennzeichnung bei Pkw geeinigt. Dabei soll die Energieeffizienz der Fahrzeuge auf der Grundlage der CO2-Emissionen unter Berücksichtigung der Masse des Fahrzeugs ermittelt werden.

Das seit 2004 bestehende Label zur Kennzeichnung hinsichtlich der CO2-Emissionen und des Kraftstoffverbrauchs hat sich nach Ansicht des VDIK etabliert. Es habe dazu beigetragen, dass das Thema Klimaschutz in den Köpfen der Autokäufer einen festen Platz gefunden hat. Eine Änderung ohne europäische Harmonisierung stellt aus Verbandssicht eine unnötige Belastung des Kraftfahrzeughandels dar, ohne dem Verbraucher irgendwelche Vorteile zu bringen.

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