Suchen
+

VEHO: Service mit MaaS

| Autor / Redakteur: Timo Schulz / Christoph Baeuchle

Die Verknüpfung von Online- und Offlineangeboten ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Wie das funktionieren kann, zeigt die finnische Handelsgruppe Veho, die mit verschiedenen Projekten eine Vorreiterrolle einnimmt.

In allen Welten angekommen: Veho-Standort am Flughafen Helsiniki.
In allen Welten angekommen: Veho-Standort am Flughafen Helsiniki.
(Bild: Veho)

Geht es um die Digitalisierung, sind Unternehmen in anderen Ländern oft einen Schritt weiter als viele Autohäuser und Werkstätten in Deutschland. Zu den Vorreitern gehört auch die finnische Handelsgruppe Veho, die mit ihren beiden Angeboten „Whim“ und „Go by Veho“ einen Eintritt in die Mobilitätswelt der Zukunft gewagt hat.

Veho ist neben Toyota und dem ÖPNV-Betreiber Transdev einer der frühen Investoren in das Start-up „MaaS Global“ (Mobility as a Service), dem Betreiber von „Whim“. Dabei handelt es sich um eine App, die intermodale Mobilität bündelt und dem Kunden auf seinem Smartphone zur Verfügung stellt. Dazu gehören Mobilitätsangebote wie ÖPNV, Taxi, Leihfahrräder, Fahrtenvermittler und Fahrzeuge aus dem Bestand der finnischen Handelsgruppe. Alle Vorgänge wie Reservierung, Buchung und Bezahlung erfolgen Smartphone-basiert. „Insbesondere an den Wochenende verzeichnen wir unter unseren Usern eine extrem hohe Nachfrage nach Fahrzeugen“, sagt MaaS-Mitgründer und Geschäftsführer Sampo Hietanen, „genau der Zeitraum, in dem autohauseigene Mietfahrzeuge häufig ungenutzt herumstehen.“