Veraltete Vertriebsansätze zwingen Händler zu falschen Investitionen

Autor / Redakteur: Christoph Baeuchle / Andreas Grimm

Transformation ist derzeit ein gern genanntes Schlagwort im Automobilvertrieb. Doch was, wenn die Transformation in die falsche Richtung führt? KPMG-Autoexperte Dieter Becker rät den Betrieben, über den Branchenrand zu blicken und von anderen Bereichen zu lernen.

Dieter Becker ist Partner bei KPMG und leitet den Bereich „Automotive Practice“.
Dieter Becker ist Partner bei KPMG und leitet den Bereich „Automotive Practice“.
(Bild: KPMG)

Die Bestandsaufnahme ist klar: Die Transformation im Kfz-Handel muss kommen. Doch was tun, wenn das System selbst das Problem ist? Die Händler seien heute gezwungen, in veraltete Lösungen zu investieren, sagt Autoexperte Dieter Becker von der Unternehmensberatung KPMG. Zum Teil werden sie von den Herstellern dazu gebracht. Will der Handel langfristig eine gewichtige Rolle im Automobilvertrieb spielen, müsse er sich grundlegend ändern, ist sich Becker sicher. Er rät, über den Branchenrand zu blicken und sich beispielsweise von der Mobilfunkbranche Anregungen zu holen.

Redaktion: Der Handel muss sich wandeln, wenn er überleben will. Woran hakt es in der Branche am meisten?