Schnelle Netze in Mecklenburg-Vorpommern gefordert

Mitgliederversammlung der Kfz-Innung Güstrow

| Autor: Holger Zietz

Volker Pusch, Obermeister der Kfz-Innung Güstrow.
Volker Pusch, Obermeister der Kfz-Innung Güstrow. (Bild: Zietz/»kfz-betrieb«)

Wollen Autohäuser und Werkstätten nicht abgehängt werden, brauchen sie ein schnelles Internet. Nicht nur in den Städten, sondern auch in ländlichen Gebieten. In Mecklenburg-Vorpommern will die Regierung das Glasfasernetz bis Ende 2019 mit großem Aufwand ausbauen. So sollen Einwohner und Betriebe in der Region gehalten werden.

Dies sagte Philipp da Cunha (SPD), Mitglied des Landtages Mecklenburg-Vorpommern, bei der Mitgliederversammlung der Kfz-Innung Güstrow. Er stand den Teilnehmern Rede und Antwort zur Landespolitik.

Dabei gestaltet sich der Ausbau des Glasfasernetzes schwierig. Da Cunha macht das komplexe Ausschreibungsverfahren für die zeitliche Verzögerung verantwortlich. Gerade der Mobilfunkausbau ist für die Firmen wichtig. Der neue Standard 5G soll vor allem junge Leute im Land halten.

Auf den notwendigen Ausbau der Infrastruktur für schnelles Internet ging auch Holger Zietz vom Verbandsorgan »kfz-betrieb« ein. In seinem Vortrag aus der Innungslandschaft zeigte er beispielsweise auf, welche Rolle der Netzausbau von Internet und Mobilfunk für die Standortwahl von Autohäusern und Werkstätten spielt.

Dabei geht es nicht nur darum, für die Kunden auf allen Kanälen erreichbar zu sein. Die Digitalisierung spielt auch eine entscheidende Rolle für die Gewinnung von Nachwuchs- und Fachkräften. Gerade junge Menschen achten bei der Wahl ihres Ausbildungsplatzes auf die digitalen Potenziale.

Anreize neben dem bestehenden Arbeitslohn

Ein altes Mittel bekommt neuen Schwung: Anke Wendt von Personalfinanz machte auf der Versammlung Vorschläge zu zusätzlichen finanziellen Anreizen. Der bekannte Tankgutschein ist nach wie vor beliebt. In gleicher Höhe kann die Firma monatlich eine Kreditkarte für den Angestellten füttern. Diese Zuwendung des Arbeitgebers ist für den Mitarbeiter universell einsetzbar.

Die Betriebsrente ist nicht nur etwas für Konzerne. Auch kleine Firmen können ihren Angestellten so eine Zusatzleistung gewähren – die Bindung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer wird enger. Oft wird über das Verhältnis von Familie und Beruf gesprochen: Für seine Mitarbeiter kann der Betrieb die Kosten für die Kindertagesstätte oder den Kindergarten übernehmen.

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