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Verband fordert mehr Blitzer zu Corona-Zeiten

Autor: Martin Achter

Wenig Verkehr auf Autobahnen und Landstraßen durch die Corona-Krise: Manch einen Autofahrer verleitet das dazu, etwas stärker als sonst aufs Gaspedal zu drücken. Der Bundesverband Verkehrssicherheitstechnik fordert deshalb mehr Geschwindigkeitskontrollen.

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Weniger Verkehr verleitet so manchen Autofahrer offenbar zum Spiel mit dem Gaspedal: Der Bundesverband Verkehrssicherheitstechnik fordert vor dem Hintergrund der Corona-Krise verstärkt Geschwindigkeitskontrollen.
Weniger Verkehr verleitet so manchen Autofahrer offenbar zum Spiel mit dem Gaspedal: Der Bundesverband Verkehrssicherheitstechnik fordert vor dem Hintergrund der Corona-Krise verstärkt Geschwindigkeitskontrollen.
(Bild: Vitronic)

Der Bundesverband Verkehrssicherheitstechnik (BVST) hat sich vor dem Hintergrund der Corona-Krise für mehr Geschwindigkeitskontrollen auf deutschen Straßen ausgesprochen. „Im Sinne der allgemeinen Verkehrssicherheit, insbesondere in diesen schweren Zeiten, die von uns allen höchste Disziplin und Verantwortungsbewusstsein verlangt, muss verstärkt kontrolliert werden“, erklärte BVST-Vizechef Wolfgang Lang in einer Pressemitteilung. Zahlreiche „extreme“ Tempoüberschreitungen der vergangenen Tage und Wochen, die von Behörden gemessen wurden, seien „aufgrund der leeren Straßen zu begründen“. Eine offizielle bundesweite Statistik liege jedoch nicht vor.

Bedingt durch die Corona-Krise und die damit einhergehenden Beschränkungen für verschiedene Lebensbereiche sei auf Deutschlands Straßen ein deutlich geringeres Verkehrsaufkommen als sonst zu verzeichnen, erklärte Lang. Trotz weniger Verkehr bestehe derzeit aber die Gefahr, dass die Zahl der Verkehrsunfälle durch überhöhte Geschwindigkeit steige.

„Leere Straßen in der Corona-Zeit sind kein Freifahrtsschein für Raserei, die in schweren Unfällen enden kann“, erklärte Lang. Wenn zu schnelles Fahren zu vermeidbaren Verkehrsunfällen mit Verletzten führe, beanspruche dies Einsatz- und Rettungskräfte zusätzlich und belaste das Gesundheitssystem – insbesondere Notaufnahmen und Intensivstationen. Deswegen müssten Raser „konsequent zur Verantwortung gezogen werden“, erklärte Lang. Der BVST vertritt die Interessen der Unternehmen der Verkehrssicherheitstechnik.

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 Martin Achter

Martin Achter

Redakteur Management & Handel bei »kfz-betrieb«