Verkehrspolitikerin will Angst vor Neuerungen nehmen

Autor / Redakteur: Christoph Baeuchle / Christoph Baeuchle

Obwohl der technische Fortschritt positive Entwicklungen mit sich bringt, bleibt die Gesellschaft oft skeptisch. Man müsse den Menschen die Angst vor der Neuerung nehmen, sagte Staatssekretärin Dorothee Bär auf dem Verbandstag des Kfz-Gewerbes Bayern.

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Charmanter Gast: Staatssekretärin Dorothee Bär (Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium) sprach auf dem Verbandstag des bayerischen Kfz-Gewerbes.
Charmanter Gast: Staatssekretärin Dorothee Bär (Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium) sprach auf dem Verbandstag des bayerischen Kfz-Gewerbes.
(Bild: Baeuchle)

Mit dem Rückenwind der vergangenen Monate sieht sich das Kfz-Gewerbe Bayern gewachsen, die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. „Die Branche schaut auf ein gutes Jahr 2015 zurück, und – trotz Widrigkeiten – hat sich der positive Trend im ersten Halbjahr fortgesetzt“, sagte Klaus Dieter Breitschwert, Präsident des Kfz-Gewerbes Bayern, auf dem Landesverbandstag in Schweinfurt.

Autohäuser und Werkstätten im Freistaat konnten in den vergangenen Monaten ihre Umsätze deutlich steigern und auch die Gewinne zogen an. „Von den erwünschten drei Prozent sind wir aber noch weit entfernt“, bedauert Breitschwert. Diese seien allerdings nötig, um die Herausforderungen der Zukunft mit Investitionen in Aus- und Weiterbildung sowie in die Betriebe zu meistern.

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Dorothee Bär, Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium, sicherte den Autohäuser und Werkstätten bei der Bewältigung der künftigen Herausforderungen ihre Unterstützung zu. Sie zeigte die entsprechenden Bemühungen der Politik auf. Dabei spielen die Erhöhung der Verkehrssicherheit und Effizienz, die Verringerung der Emission sowie Wachstumspotenziale der deutschen Wirtschaft eine wichtige Rolle.

„Ein entscheidender Punkt ist der gesellschaftliche Dialog“, stellt Bär klar. Aus Sicht der Staatssekretärin muss durch entsprechende Kommunikation den Bürgern die Angst vor neuer Technik und Entwicklungen genommen werden. „Nirgendwo ist die Angst vor Neuerungen so groß wie in Deutschland“, bedauert Bär. Als Beispiel nannte sie die Entwicklung zum vollautomatisierten Fahren. Während hierzulande rund zwei Drittel der Bürger die neue Technologie nicht wollen, ist es in anderen Ländern genau umgekehrt: Dort freut sich ein noch größerer Anteil der jeweiligen Gesellschaften auf das automatisierte Fahren.

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