Corona-Selbsttests Vermehrte Testung erhöht die Sicherheit aller

Autor: Andreas Grimm

Viele Branchenverbände machen sich derzeit stark für freiwillige Selbsttests in den Betrieben. Auch der Zentralverband des Deutschen Handwerks unterstützt wie der ZDK den Aufruf. In einem Frage-Antwort-Katalog gibt er nun Tipps zur Beschaffung und Durchführung der Tests.

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Corona-Schnelltest in einer ruhigen Ecke im Autohaus: Das Handwerk wie auch weitere Branchenverbände rufen zu vermehrten Schnelltests am Arbeitsplatz auf.
Corona-Schnelltest in einer ruhigen Ecke im Autohaus: Das Handwerk wie auch weitere Branchenverbände rufen zu vermehrten Schnelltests am Arbeitsplatz auf.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) hat die Bereitschaft der Branche betont, den Beschäftigten und Auszubildenden regelmäßig Corona-Tests zur Verfügung zu stellen. Wie ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer in einem am Montag verbreiteten Statement mitteilte, sei die Selbstverpflichtung zu Selbsttests wichtig für die Betriebe, schließlich könne „nur mit einer gesunden und leistungsstarken Belegschaft ein Betrieb ohne Produktionsausfälle funktionieren“.

„Das Handwerk will, dass alle gesund sind und bleiben – Betriebe, Beschäftigte, Auszubildende, Kunden“, sagte Wollseifer. Der ZDH hatte gemeinsam mit dem Bundesverband der Arbeitgeberverbände (BDA), dem Bundesverband der Industrie (BDI) und dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) an die Unternehmen appelliert, die Teststrategie von Bund und Ländern durch Testangebote in den Betrieben zu unterstützen.

Informationen zur Beschaffung und Anwendung von Corona-Tests in Betrieben mit weiteren weiterführenden Links hat der ZDH in einer FAQ-Liste zusammengestellt.

Auch der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) unterstützt den Aufruf des ZDH und setzt sich seinerseits für die Ausweitung des Angebots freiwilliger Selbst- oder Schnelltests in den Autohäusern und Kfz-Werkstätten ein. „Je mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich in den Betrieben regelmäßig testen lassen, umso eher sind Infektionen frühzeitig zu erkennen und damit Infektionsketten zu durchbrechen“, sagte ZDK-Vizepräsident Thomas Peckruhn. „Eine schnelle Umsetzung in den Betrieben kann dabei helfen, Öffnungsstrategien umzusetzen und Betriebsschließungen vorzubeugen.“

„Die breite Resonanz auf den Selbstverpflichtungs-Appell zu Testungen und die stetig steigende Zahl von mitmachenden Betrieben zeigt, dass es keine gesetzliche Verpflichtung zu Testungen braucht“, sagte ZDH-Präsident Wollseifer weiter. Er appellierte aber an die Politik, eine schnelle Beschaffung von Selbst- und Schnelltests in ausreichender Menge zu vertretbaren Preisen zu ermöglichen.

Wollseifer machte deutlich, dass die Betriebe in der Pandemie an vielen Stellen wirtschaftlich bereits stark gefordert seien. Ihre Leistungsfähigkeit dürfe nicht überreizt werden. Die Unternehmen zeigten einen großen Einsatz durch die Anwendung der geltenden Hygienebestimmungen und das breite Angebot zu Homeoffice, „soweit das bei handwerklichen Produkten und Dienstleistungen möglich ist“.

Weiterführende Tipps und Hilfen für das Handwerk im Allgemeinen in Zusammenhang mit dem Coronavirus hat der ZDH auf einer Sonder-Webseite zusammengefasst.

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Über den Autor

 Andreas Grimm

Andreas Grimm

Fachredakteur Management & Handel, Redaktion »kfz-betrieb«