Vernetzter Service: Arbeiten ohne Zeitverlust

Autor / Redakteur: Bernd Reich / Norbert Rubbel

Wer seinen Serviceprozess effizient gestaltet, reduziert seine Kosten und gewinnt zufriedene Kunden und Mitarbeiter. Die Vernetzung der Arbeitsplätze schafft die Grundlage für gut funktionierende Betriebsabläufe.

Die Vernetzung des Serviceprozesses ist in vielen Betrieben bereits Standard. Alle Kunden- und Fahrzeugdaten, die der Serviceberater erfasst, stehen den Mechanikern in der Werkstatt per Knopfdruck zur Verfügung.
Die Vernetzung des Serviceprozesses ist in vielen Betrieben bereits Standard. Alle Kunden- und Fahrzeugdaten, die der Serviceberater erfasst, stehen den Mechanikern in der Werkstatt per Knopfdruck zur Verfügung.
(Bild: Rubbel)

Der Druck auf die Werkstätten steigt. Ausgelöst wird er zum Beispiel durch die Wettbewerber und die betrieblichen Kosten. Zugleich werden die Arbeiten komplexer, und die Kundenerwartungen steigen. Beachtlich ist zudem der Aufwand für die Teile- und Informationsbeschaffung. Schon immer haben Kfz-Betriebe versucht, ihre Arbeiten möglichst gut zu organisieren.

Lange Zeit galt ein zentraler Leitstand für die Verteilung der Werkstattarbeiten als ideal. Doch die digitalen Techniken machen den Leitstand oft überflüssig. Für reibungslose Arbeitsabläufe in einer Werkstatt sorgt heute die Vernetzung. Dabei ist der Begriff Vernetzung durchaus doppeldeutig zu verstehen. Es geht zwar auch darum, die Arbeitsplätze physikalisch zu vernetzen. Aber in erster Linie geht es um das vernetzte Arbeiten innerhalb des Serviceprozesses. Das bringt für manche Werkstattmitarbeiter eine ungewohnte Transparenz mit sich – doch letztlich profitieren alle Beteiligten davon.