Suchen
+

Vernetzung: Nur ein weiterer Kanal

Autor / Redakteur: Jan Rosenow / Jan Rosenow

Dank Telematik sprechen nicht mehr nur die Kunden zum Autohaus, sondern auch die Autos selbst. Bei den Autoservicetagen in Würzburg diskutierten Kfz-Unternehmer über die Nutzung dieser Systeme.

Das „Digitale Autohaus“ vernetzt alle Informationen, die für die Kundenbetreuung wichtig sind – und in Zukunft auch den B-Call.
Das „Digitale Autohaus“ vernetzt alle Informationen, die für die Kundenbetreuung wichtig sind – und in Zukunft auch den B-Call.
(Bild: Gudat/Wundervisuals)

Telefon, E-Mail, Messengerdienste – die Kunden kommunizieren heute auf vielen Wegen mit dem Autohaus. Und längst sprechen nicht mehr nur Menschen, sondern auch die Autos selbst teilen ihren Wartungsbedarf per Funk mit. Dieser Business-Call oder kurz B-Call fügt den vielen Kommunikationskanälen zwischen Kfz-Betrieb und Kunden noch einen weiteren hinzu. Und dieser könnte in Zukunft der wichtigste von allen werden.

Auf den Autoservicetagen, die Anfang Dezember in Würzburg stattfanden, drehte sich fast das gesamte Vortragsprogramm um den B-Call. Denn der Funkverkehr zwischen Auto und Autohändler ist bei mehreren Marken schon heute etabliert, etwa bei Mercedes-Benz, Audi, BMW oder Volkswagen. Deshalb berichteten zwei sehr unterschiedliche Händler in Würzburg von ihren Erfahrungen mit dem neuen Kommunikations- und Kundenbindungsmittel – zum einen die Gohm & Graf Hardenberg-Gruppe, ein großer Partner der Volkswagen-Konzern-Marken aus Süddeutschland, zum anderen der Mercedes-Benz-Händler Weitkamp aus Stemwede.