Versicherungen: Police statt Polizei

Autor / Redakteur: Steffen Dominsky / Steffen Dominsky

Oldtimer sind Emotion und Leidenschaft. Doch Letztere kann für einen Kfz-Betrieb auch Leiden schaffen, nämlich dann, wenn der Versicherungsschutz nicht passt. Was schieflaufen kann, zeigen Praxisbeispiele des Oldtimerversicherers Belmot.

Ralf Stumpfernagel von Belmot (Mannheimer Versicherung) berät auch Kfz-Unternehmen im Bereich „Classic Business“. Seiner Erfahrung nach setzen diese sich in Sachen Young- und Oldtimer unwissentlich hohen Risiken aus.
Ralf Stumpfernagel von Belmot (Mannheimer Versicherung) berät auch Kfz-Unternehmen im Bereich „Classic Business“. Seiner Erfahrung nach setzen diese sich in Sachen Young- und Oldtimer unwissentlich hohen Risiken aus.
(Bild: Belmot)

Eine Werkstatt, selbst wenn sie nur sporadisch einen Oldtimer auf dem Hof hat, kann im Fall der Fälle finanziell schnell alt aussehen. Nämlich dann, wenn etwas mit dem Schmuckstück des Kunden passiert. Sei es, dass es gestohlen oder beim Transport, der Reparatur oder der Restaurierung beschädigt wird. Selbst wenn einzelne Komponenten nicht mehr aufzufinden sind oder im Zuge einer Instandsetzung beschädigt oder gar zerstört werden, kann das einen Kfz-Betrieb gewaltig in die Bredouille bringen, wenn er auf die falsche Versicherungspolice vertraut.

Vor diesem Hintergrund sollte jeder Kfz-Betrieb prüfen und hinterfragen, ob er in Sachen Classic Business, dem Geschäft mit und rund um Oldtimer, richtig versichert ist. Das gilt übrigens auch für Handwerksbetriebe wie Sattler, die als Dienstleister für Werkstätten arbeiten. Dies verdeutlicht das folgende praktische Beispiel aus der Rubrik „Diebstahl klassischer Fahrzeuge“.