Mazda-Händlerverband Vertragsanpassungen sorgen für Anspannung

Autor Julia Mauritz

Auf der Jahreshauptversammlung des Mazda-Händlerverbands standen die Vertragsänderungen im Fokus, die auf der Zielgeraden sind und die mit einer Reduzierung der Marge einhergehen. Noch hatte Mazda nicht auf jede Frage eine Antwort parat – einige wichtige Punkte sind weiter offen.

Vorstand, Juniorensprecherin und Geschäftsführer des Mazda-Händlerverbands (v.li): Christian Fischer, Marko Böttcher, Thomas Haselbach, Birgit Reis, Werner Prange, Luisa Brass, Mathias Hüls, Marcus Weller und Thorsten Krämer.
Vorstand, Juniorensprecherin und Geschäftsführer des Mazda-Händlerverbands (v.li): Christian Fischer, Marko Böttcher, Thomas Haselbach, Birgit Reis, Werner Prange, Luisa Brass, Mathias Hüls, Marcus Weller und Thorsten Krämer.
(Bild: MHV)

Die Anpassung der Beziehung zwischen dem Importeur und seinen Vertragspartnern war das beherrschende Thema auf der Jahreshauptversammlung des Mazda-Händlerverbands (MHV). Nach gut zwölfmonatigen Gesprächen mit dem Verband hatte der Leverkusener Importeur den Mazda-Partnern bereits in den vergangenen Wochen sein Konzept namens „Drive‘25“ vorgestellt, das auch im Fokus der Veranstaltung stand, die am vergangenen Freitag in Fulda stattfand.

Im Kern sieht das Konzept Vertragsanpassungen vor, die mit einer stufenweisen Reduzierung der Marge verbunden sind, und die mit Wirkung zum 1.4.2022 einvernehmlich umgesetzt werden sollen. Durch verschiedene Elemente wie Komplexitätsreduzierungen, ein Restwertmodell und weitere Bausteine aus dem Vertriebs- und Servicebereich will Mazda die Margenreduzierung auffangen. Der Leverkusener Importeur plant neue Komponenten, die auf Wachstum und Filialisierung des bestehenden Händlernetzes ausgelegt sind, und die den Fokus auf die lokale Kundenbindung legen.