Viele Ford-Händler winken bei Cluno ab

Autor: Christoph Baeuchle

Die Ford-Werke und der Autoabo-Anbieter Cluno haben eine Rahmenvereinbarung geschlossen: hoher Rabatt, Pauschalvergütung und Rücknahmeverpflichtung. Für viele Händler ist das unattraktiv.

Das Start-up Cluno ist ein markenunabhängiger Anbieter.
Das Start-up Cluno ist ein markenunabhängiger Anbieter.
(Bild: Cluno)

Die Kooperation zwischen dem Autoabo-Anbieter Cluno und der Ford-Werke GmbH kommt bei vielen Händlern nicht gut an. Die Vertriebspartner entscheiden selbst darüber, ob sie mit der Münchner Autoabo-Plattform kooperieren wollen. Schließt ein Abo-Kunde auf der Online-Plattform ab, liefert derjenige teilnehmende Händler mit der geringsten Entfernung zum Kunden das Wunschfahrzeug aus.

„Bisher haben sich 73 Ford-Händler für eine Zusammenarbeit mit Cluno entschieden“, antwortet Firmengründer Nico Polleti schriftlich auf eine Anfrage von »kfz-betrieb«. Das würde bedeuten, dass derzeit ungefähr jeder sechste Ford-Händler mit dem Dienstleister kooperiert. Aus der Sicht des Cluno-Chefs geht die Rechnung für die Ford-Partner auf. „Allein im Dezember 2019 haben wir mehrere Hundert Ford-Neuwagen für die ersten Monate des Jahres 2020 vorbestellt.“