Kundendaten Viele Kfz-Betriebe kennen von ihren Kunden nur den Namen

Autor Martin Achter

In der zunehmend digitalisierten Wirtschaft gelten Kundendaten als Erfolgsfaktor. Autohäuser und Werkstätten lassen deren Potenzial aber weitgehend ungenutzt, wie eine Branchenbefragung zeigt: Neben Namen und Anschrift erfassen sie kaum etwas. Der Grund dafür liegt auf der Hand.

Viele Autohäuser und Werkstätten erfassen von Kunden lediglich die Kontaktdaten und den Namen.
Viele Autohäuser und Werkstätten erfassen von Kunden lediglich die Kontaktdaten und den Namen.
(Bild: Timo Volz/ProMotor)

Viele Autohäuser kennen von ihren Kunden kaum mehr als den Namen, die Wohnadresse und die Telefonnummer: Drei von vier Autohäusern (75 Prozent) erfassen von der Kundschaft nur den Namen und die Kontaktdaten, wie eine Umfrage für den Branchenindex (BIX) von »kfz-betrieb« und der Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (BDK) ergab. Bei den reinen Werkstattbetrieben liegt die Quote mit 88 Prozent noch höher.

Ein Teil der Betriebe erfasst aber auch Kundendaten, die darüber hinausgehen. Bei einer möglichen Mehrfachnennung gab knapp ein Fünftel der Autohäuser (19 Prozent) an, auch sogenannte soziodemografische Daten wie Alter, Familienstand oder Beruf der Kunden zu erfassen. Etwas weniger (17 Prozent) sammeln zudem Verhaltensdaten (wie zur Service- oder Kaufhistorie, zur Nutzung einzelner Standorte oder auch zur Nutzung der Firmenwebsite).