Viele Neuheiten in der Reifenbranche

Updates bei Reifengroßhändlern und Internetplattformen

| Autor: Jan Rosenow

Euromaster expandiert und digitalisiert

Euromaster, das Werkstattnetz des Reifenherstellers Michelin, treibt die Digitalisierung voran: Sämtliche Daten und Aufträge werden künftig nur noch über Tablets erfasst. Kunden können ebenfalls auf die erfassten Daten zugreifen, ihre Historie verfolgen und sich informieren, wann die nächste Serviceleistung fällig wird.

Das mobile Serviceangebot wird nach dem Start in Berlin im Herbst 2018 auf weitere Großstädte wie München, Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt und Köln ausgeweitet: Euromaster-Kunden können hier online einen Service buchen und ihr Auto an ihrem Wunschort abholen lassen.

Am 1. März dieses Jahres hat der TÜV Rheinland zusammen mit seinem Partner FSP (Fahrzeug Sicherheitsprüfung) die Betreuung des bundesweiten Filialnetzes von Euromaster übernommen. Die Leistungen umfassen Hauptuntersuchung inklusive Abgasuntersuchung sowie Prüfungen nach der Betriebssicherheitsverordnung an Hebebühnen, Rolltoren und elektrischen Anlagen. Außerdem checken die TÜV-Rheinland- und FSP-Experten den Einsatz zertifizierter Werkzeuge.

Driver bildet Kfz-Serviceberater aus

Der Kfz-Service bildet mittlerweile in den meisten Betrieben des Reifenfachhandels ein wichtiges wirtschaftliches Standbein. Deshalb hat die Handelskooperation Driver, die zum Pirelli-Konzern gehört, den Lehrgang Kfz-Serviceberater des BRV (Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e. V.) in ihr Trainingsprogramm aufgenommen.

Der Lehrgang dauert neun Tage und wird bei der Akademie des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (TAK) durchgeführt. Die Referenten schulen unter anderem die soziale und verkäuferische Kompetenz der Teilnehmer, eine Fülle paxisrelevanter, technischer Grundlagen im Kfz-Service, Dialogannahme, Fehlererkennung, Prozessoptimierung im Betrieb und vieles mehr. Den ersten Lehrgang im Januar haben die Driver-Teilnehmer erfolgreich abgeschlossen.

Michael Bausch neuer Chef von Tysys

Ab sofort übernimmt Michael Bausch (35) bei dem Komplettradanbieter Tysys (Goodyear Dunlop Handelssysteme) die Nachfolge von Jörn Stövesand, der den Konzern verlässt. Michael Bausch kennt das Unternehmen bereits seit mehr als zwölf Jahren und hat in dieser Zeit viele Erfahrungen in verschiedenen Bereichen der Goodyear Dunlop Tires GmbH gesammelt. Seit 2011 ist er als Operations Manager bei Tysys tätig.

Tysys ist der Komplettradanbieter im Goodyear-Dunlop-Konzern und betreut und beliefert seit Jahren zahlreiche Kundengruppen, wie zum Beispiel den Reifenfachhandel, Kfz-Werkstätten und Autohäuser.

JF-Network und Speed-4-Trade kooperieren

Mit Speed-4-Trade und JF-network kooperieren jetzt zwei wichtige Unternehmen, die E-Commerce-Produkte für den Aftermarket und Daten für die Reifen- und Räderbranche anbieten. JF-network liefert künftig Logik und Datenbasis für den Reifen- und Felgenkonfigurator Speed-4-Trade Wheel.

Reifen- und Räderkäufern ermöglicht Speed-4-Trade Wheel die virtuelle „Anprobe“ von Reifen und Felgen am Fahrzeug. Zum Einsatz kommen kann der Komplettradkonfigurator auf Handelsplattformen wie B2C-/B2B-Shops, Online-Marktplätzen, als mobile Applikation oder in POS-Beratungssystemen in Autohaus, Werkstatt oder Filiale. Händlerseitig verhilft das Verkaufswerkzeug dazu, den Beratungsprozess zu vereinfachen, Zeit zu sparen und höhere Verkaufszahlen zu erreichen.

Shopagenturen können den Konfigurator nahtlos in Handelsplattformen und die Shop-Umgebung einbetten, beispielsweise auf Basis von Hybris, Magento und anderen. Das cloudfähig konzipierte, offene System lässt sich optisch an das Corporate Design des Nutzers anpassen.

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