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Viele Trucker kennen ihre Assistenzsysteme nicht

| Autor / Redakteur: dpa / Andreas Grimm

Technische Hilfsmittel sind letztlich nur so gut wie ihre Anwender. Auch die elektronischen Helfer im Lkw könnten besser sein, doch viele Fahrer wissen nur unzureichend über die verbauten Systeme Bescheid.

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Jürgen Brauckmann, ehemaliger Unternehmensbereichsleiter Mobilität beim TÜV Rheinland und Mitorganisator des Truck Symposium am Nürburgring (Archivbild).
Jürgen Brauckmann, ehemaliger Unternehmensbereichsleiter Mobilität beim TÜV Rheinland und Mitorganisator des Truck Symposium am Nürburgring (Archivbild).
(Bild: ADAC Mittelrhein)

Viele Lkw-Fahrer wissen laut ADAC und TÜV Rheinland nicht, welche elektronischen Helfer in ihren Lastwagen eingebaut sind. Auch die Funktionen und Grenzen ihrer Fahrerassistenzsysteme seien etlichen Lkw-Fahrern unbekannt, teilten ADAC Mittelrhein und TÜV Rheinland anlässlich ihrer Fachtagung Truck Symposium am Freitag am Nürburgring mit. Gerade bei Lkw-Flotten mit Fahrzeugen unterschiedlicher Hersteller könne dies der Fall sein.

Der Vorsitzende des ADAC Mittelrhein, Klaus Manns, forderte laut Mitteilung, Funktion und Bedienung aller sicherheitsrelevanten Systeme in Lastwagen ähnlich wie bei Warnblinkschaltern zu standardisieren. Schulungen mit den elektronischen Helfern müssten in die Fortbildungen für Lkw-Fahrer integriert werden.

Jürgen Brauckmann vom TÜV Rheinland betonte, die europaweite Nachfrage im Transportgewerbe nehme zu, aber die Infrastruktur halte nicht Schritt. „Die anwachsende Digitalisierung erleichtert den Verkehr zwar. Es ist aber nicht absehbar, dass sie substanziell zu weniger Verkehr führen wird“, ergänzte Brauckmann laut Mitteilung.

ADAC-Mittelrhein-Chef Manns vermisst nach eigenen Worten im politischen Berlin „den vorausschauenden Geist, für Straße und Eisenbahn eine entsprechend leistungsfähige Infrastruktur zu schaffen – auch gegen Widerstände“.

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