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Volkswagen: Werkstätten sollen trotz E-Mobilität mehr verdienen können

Autor: Christoph Seyerlein

Werkstätten können an E-Autos deutlich weniger verdienen als an Verbrennern. Und die Stromer steigern nach und nach ihren Marktanteil. Dennoch rechnet Volkswagen damit, dass die eigenen Partner aus dem Service noch mehr herausholen können. Helfen soll unter anderem ein weiterer Megatrend.

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(Bild: Seyerlein/»kfz-betrieb«)

Einerseits will Volkswagen zum führenden Anbieter von Elektroautos werden, andererseits soll gleichzeitig das Aftersales-Geschäft weiter wachsen. Wie das gelingen soll, erklärten Konzern-Aftersales-Leiterin Imelda Labbé und Konzern-Vertriebsleiter Christian Dahlheim am Montag im Volkswagen Original-Teile-Center in Baunatal. Dahlheim sagte dabei: „Wir arbeiten intensiv daran, dass der Bereich After Sales auch künftig eine wichtige Ertragssäule für Volkswagen bleibt. Wir werden dieses für unsere Servicepartner und uns sehr bedeutende Geschäft weiter deutlich ausbauen.“

Dabei ist auch den Verantwortlichen in Wolfsburg klar, dass der Wartungsbedarf eines Elektroautos deutlich unter dem eines Fahrzeugs mit Verbrennungsmotor liegt. Zwischen 20 und 30 Prozent weniger könnten Werkstätten an einem E-Auto verdienen, rechnet Volkswagen. Dennoch soll es den Partnern möglich sein, jene Ausfälle überzukompensieren, waren sich Dahlheim und Labbé einig.

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 Christoph Seyerlein

Christoph Seyerlein

Fachredakteur Next Mobility