Corona-Pandemie Volkswagen will Mitarbeiter im Stammwerk Wolfsburg impfen

Autor / Redakteur: dpa / Christoph Seyerlein

Bereits seit mehreren Monaten können sich Volkswagen-Beschäftigte in einigen Werken des Autoherstellers auf das Coronavirus testen lassen. Nun plant der Konzern auch eigene Impfzentren.

Firma zum Thema

Eigene Testzentren hatte VW kurz nach Ausbruch der Corona-Pandemie bereits installiert. Nun plant der Hersteller auch ein Impfzentrum.
Eigene Testzentren hatte VW kurz nach Ausbruch der Corona-Pandemie bereits installiert. Nun plant der Hersteller auch ein Impfzentrum.
(Bild: Volkswagen)

Bei Volkswagen laufen Planungen, auf dem Gelände des Stammwerks Wolfsburg ein eigenes Corona-Impfzentrum einzurichten. Bis Details des Konzepts stehen, müssten noch genauere Vorgaben des Bundes abgewartet werden, erklärte die Leiterin des betrieblichen Gesundheitswesens am VW -Hauptsitz, Katharina Bruderek, in der Firmenzeitschrift „Mitbestimmen“.

Mit der Stadt sei man aber „schon in engem Austausch“. Der Chef des Konzern-Gesundheitsressorts, Lars Nachbar, stimme sich mit den Behörden ab. „Natürlich möchten wir die Leute so schnell wie möglich impfen“, sagte Bruderek. „Aber klar ist, dass die Vergabe des Impfstoffs vom Bund reguliert werden wird.“

Impfung könnte Werksmedizin entlasten

Indirekt könnte eine großflächige Impfung gegen das neue Coronavirus am Standort auch Einrichtungen in der Umgebung entlasten, wenn sich Mitarbeiter im Werk behandeln lassen. VW bietet der Belegschaft auch Corona-Tests an, um das Risiko weiterer Ansteckungen zu senken. Container für die Tests stehen bereits in mehreren deutschen Werken.

(ID:47035963)