Volkswagens Nutzfahrzeugsparte wird zur AG

Autor: Andreas Grimm

Das Nutzfahrzeuggeschäft des Volkswagenkonzerns bekommt nicht nur einen neuen Namen, sondern auch eine neue Rechtsform. Als Aktiengesellschaft wird das Bus- und Truckgeschäft besser an der Börse zu platzieren sein.

(Bild: Traton)

Der Volkswagenkonzern hat den nächsten Schritt abgeschlossen, seine Nutzfahrzeugsparte an die Börse zu bringen. Die bisherige Volkswagen Truck & Bus GmbH firmiert nun als AG. Lange wird die Bezeichnung aber nicht Bestand haben. In wenigen Wochen wird aus dem Markenkonglomerat die Traton AG.

Nach Konzernangaben wurde die neue Rechtsform am Dienstag, 26. Juni in das Handelsregister des Amtsgerichts München eingetragen und damit formell wirksam. Bereits bei der Bekanntgabe der Umbenennung der Nutzfahrzeugsparte zu Traton hatte der Konzern von einem weiteren Meilenstein gesprochen, die Konzernsparte kapitalmarktfähig zu machen. Mit der Rechtsform AG dürfte dieser Schritt nochmals näher rücken.

Mit der Firmierung als Aktiengesellschaft hat der Vorstand des Unternehmens seine Arbeit offiziell aufgenommen. Ihm gehören Andreas Renschler (Vorstandsvorsitz), Christian Schulz (Finanzvorstand), Joachim Drees (Verantwortung für MAN), Henrik Henriksson (Verantwortung für Scania) und Roberto Cortes (Verantwortung für Volkswagen Caminhões e Ônibus) an.

Unterhalb der Traton AG bleiben die Marken MAN, Scania, Volkswagen Caminhões e Ônibus und RIO bestehen und sollen ihre eigenen Identitäten behalten.

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Redakteur, Redaktion »kfz-betrieb«