Staatliche Förderung Volvo erhöht Reichweite bei großen PHEV-Modellen

Autor / Redakteur: sp-x / Marie Lücke

Für Plug-in-Hybride mit geringer E-Reichweite gibt es ab dem kommenden Jahr kein Fördergeld mehr. Volvo reagiert.

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Volvo erhöht die Elektro-Reichweite und gönnt seinen PHEVs eine größere Batterie.
Volvo erhöht die Elektro-Reichweite und gönnt seinen PHEVs eine größere Batterie.
(Bild: Volvo)

Volvo erhöht die elektrische Reichweite seiner großen Plug-in-Hybrid-Modelle auf bis zu 90 Kilometer. Möglich macht das bei den Limousinen, Kombis und SUV der 60er- und 90er-Familie eine neue Batterie, deren Kapazität von 11,6 auf 18,8 Kilowattstunden wächst.

Gestiegen ist außerdem die Systemleistung des Antriebs, in der schwächeren Variante auf 257 kW/350 PS, in der stärkeren auf 331 kW/450 PS. Offizielle Verbrauchsdaten veröffentlicht Volvo noch nicht, die CO2-Emissionen im Normzyklus sollen aber um rund 50 Prozent sinken.

Mit der gesteigerten Reichweite reagiert Volvo auch auf das drohende Aus bei der E-Auto-Förderung. Geld gibt es ab dem kommenden Jahr nur noch für Plug-in-Hybride, die mindestens 60 Kilometer weit elektrisch fahren oder höchstens 50 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen. Ab 2025 sind 80 Kilometer vorgeschrieben.

In den kommenden Wochen dürften daher auch andere Hersteller die Reichweiten ihrer Modelle anheben; häufig liegen sie wie bei Volvo im Bereich von 50 Kilometern – also knapp über dem aktuellen Prämien-Limit von 40 Kilometern.

Die Preise der überarbeiteten PHEV-Typen hat der schwedische Hersteller ebenfalls noch nicht bekanntgegeben. Günstigstes Modell ist aktuell der V60 Recharge T6 für 56.350 Euro.

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