E-SUV Volvo gibt den Namen und erste Details zum XC90-Nachfolger bekannt

Von Julia Mauritz

Anbieter zum Thema

EX90 nennt der schwedische Premiumhersteller sein neues vollelektrisches Flaggschiff. Seine Weltpremiere feiert das SUV zwar erst im November, doch Volvo gibt schon mal einen Einblick in dessen Sicherheitssysteme.

Im Sommer 2021 hatte der schwedische Hersteller mit dem Volvo Concept Recharge einen Ausblick auf den neuen EX90 gegeben.
Im Sommer 2021 hatte der schwedische Hersteller mit dem Volvo Concept Recharge einen Ausblick auf den neuen EX90 gegeben.
(Bild: Volvo)

Am 9. November wird Volvo sein neues vollelektrisches SUV offiziell enthüllen. Den Namen hat der schwedische Premium-Automobilhersteller schon mal verraten: Anders als noch vor rund einem Jahr vom damaligen Volvo-Chef Hakan Samuelsson verkündet, wird das Flaggschiff keinen richtigen Namen tragen. Stattdessen führt Volvo seine bisherige Nomenklatur fort und nennt den XC90-Nachfolger kurz und bündig EX90.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 7 Bildern

Technische Details zu seinem neuen Topmodell, das eine ganz neue, vollelektrische Fahrzeuggeneration einläutet, hat Volvo noch nicht bekannt gegeben. Im ersten Schritt hat der neue Volvo-CEO Jim Rowan einen Einblick in die verbauten Sicherheitssysteme gewährt. Volvo setzt dabei vor allem auf Sensoren, die bei allen Lichtverhältnissen und Geschwindigkeiten die gesamte Fahrzeugumgebung erfassen.

Volvos neue Sicherheitstechnik basiert Jim Rowan zufolge darauf, menschliches Verhalten zu analysieren und zu verstehen – das gilt vor allem für klassische Unfallursachen wie Ablenkung, Müdigkeit oder Stress. Außen am Fahrzeug arbeiten moderne Sensoren zusammen, um eine 360-Grad-Echtzeitansicht der Umgebung zu erstellen. Acht Kameras, fünf Radargeräte, 16 Ultraschallsensoren und ein Lidar-Sensor kommen im EX90 zum Einsatz. Unterstützt werden die Sensoren von Volvos zentraler Computerplattform und Software. Der EX90 lernt dem schwedischen Hersteller zufolge aus neuen Daten und erhält kontinuierlich Updates.

Der auf der Dachlinie angebrachte Lidar-Sensor nutzt Licht in Form eines Impulslasers, um Entfernungen präzise zu messen – bei Tag wie bei Nacht und bei jeder Geschwindigkeit. Selbst Fußgänger, die bis zu 250 Meter entfernt sind, oder einen Reifen, der im Dunkeln 120 Meter entfernt auf der Straße liegt, soll der EX90 erkennen. Der Fahrer wird dann entsprechend gewarnt: „Unsere Untersuchungen zeigen, dass unsere Software und Sensoren dazu beitragen können, Unfälle mit schweren oder tödlichen Verletzungen um bis zu 20 Prozent zu reduzieren. Außerdem gehen wir davon aus, dass wir die Unfallvermeidung insgesamt um bis zu neun Prozent verbessern können“, unterstreicht Jim Rowan.

Im Innenraum wiederum feiert ein neues Fahrer-Monitoring-System Premiere. Es nutzt Sensoren und zwei Kameras, die von selbst entwickelten Algorithmen zur Echtzeit-Erkennung von Blickmustern und Lenkverhalten unterstützt werden, um den Fahrer zu beobachten. Das System registriert, wie lange der Fahrer auf die Straße schaut – und ob und wann der Blick abschweift. Auch das neue, kapazitive Lenkrad des EX90 hilft bei der Beurteilung: Es überwacht die Stabilität der Lenkeingabe und erkennt, wenn der Fahrer das Lenkrad loslässt.

Reagiert der Fahrer aufgrund eines Sekundenschlafs oder eines medizinischen Notfalls nicht auf die immer deutlicher werdenden Warnungen, kann das Auto selbstständig am Straßenrand anhalten und andere Verkehrsteilnehmer durch Einschalten des Warnblinklichts warnen.

(ID:48591625)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung.

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung