Volvo: Mobiles Markenhaus

Autor / Redakteur: Julia Mauritz / Julia Mauritz

Der Kölner Importeur hat mit dem Volvo-Forum ein flexibles Roadshow-Konzept entwickelt. Für jährlich 4.500 anvisierte Neuwagenverkäufe greift Geschäftsführer Thomas Bauch tief in die Tasche.

Die erste Station des mobilen Volvo-Forums war Sylt.
Die erste Station des mobilen Volvo-Forums war Sylt.
(Foto: Volvo)

Zum Jahreswechsel hatte die Ankündigung von Volvo, sich künftig auf weltweit drei Automobilmessen (Genfer Autosalon, Detroit Motor Show und im Wechsel Shanghai und Peking Motor Show) konzentrieren zu wollen, in der Branche für viel Aufsehen gesorgt. Volvo-Vizepräsident Alain Visser hatte diesen Schritt damals damit begründet, dass man als kleine Marke mit einem kleinen Budget in den Messehallen nicht die Möglichkeit habe, sich zu profilieren. Es gebe intelligentere Arten, um die Produkte zu vermarkten.

Volvo Deutschland setzt ab sofort auf ein mobiles Markenhaus, um vor allem Neukunden für die schwedische Marke und ihre Fahrzeuge zu begeistern. 7,5 Millionen Euro investiert der Kölner Importeur bis zum Ende des Jahres 2019 in das anspruchsvolle Marketingprojekt.