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Volvo und Santander entlasten Händler bei Tilgungsleistungen

Autor: Julia Mauritz

Der Kölner Importeur hat gemeinsam mit seinem Bankpartner Maßnahmen auf den Weg gebracht, um die Autohäuser durch die aktuelle Corona-Krise zu navigieren.

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Volvo will mit seinem Bankpartner akute Liquiditätsengpässe abmildern.
Volvo will mit seinem Bankpartner akute Liquiditätsengpässe abmildern.
(Bild: Volvo)

Gemeinsam mit seinem Bankpartner, der Santander Consumer Bank, hat Volvo Car Germany Maßnahmen beschlossen, um die Liquidität der Volvo-Betriebe zu sichern. Insbesondere geht es dabei um die Aussetzung von Tilgungsleistungen. Darüber hinaus wird die Auszahlung von Bonusbeträgen beschleunigt und vereinfacht, damit diese Gelder früher als geplant zur Verfügung stehen.

Ein Wirtschaftsprüfer, den Volvo schon länger einsetzt, steht den Vertragspartnern zudem für etwaige Fragen rund um die Liquiditätssicherung beratend zur Seite. Was die Anpassung der Händlerziele angeht, sei erst in einigen Wochen absehbar, in welchem Umfang sich die Produktionsausfälle auf die bonusrelevanten Ziele auswirken, so ein Volvo-Sprecher.

Die Präsenztrainings in Köln und Dietzenbach hat Volvo Deutschland auf unbestimmte Zeit komplett ausgesetzt. Dafür intensiviert der Kölner Importeur sein Onlinetraining. Außerdem sei die digitale Kommunikation mit dem Handel sichergestellt.

Online-Plattform unterstützt die Kommunikation

Schon vor der Corona-Krise habe Volvo die Anzahl der physischen Vor-Ort-Besuche der Handelsbetriebe durch den Außendienst reduziert und durch ein digitales Dealer Relationship Center ersetzt beziehungsweise ergänzt. Die Plattform erweise sich gerade in der Corona-Krise als sehr hilfreich, um die Partner permanent über aktuelle Themen und Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten. In regelmäßigen Audio-Konferenzen stimme sich die Geschäftsleitung zudem mit dem Vorstand des Volvo Händlerverbandes ab.

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 Julia Mauritz

Julia Mauritz

Stv. Ressortleiterin