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Volvo: Wachstumsplan mit neuen Produkten

| Autor: Wolfgang Michel

Volvo Car Germany steht bei 1,1 Prozent Marktanteil. Für Geschäftsführer Thomas Bauch hat der Importeur damit die „beste Entwicklung unter den Premiumanbietern“ erreicht. Doch dank neuer Produkte ist mehr möglich.

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(Foto: Michel)

Bis zum Jahresende will Volvo in Deutschland einen Marktanteil von 1,2 Prozent erzielen. Rund 36.000 Neuzulassungen müssten demnach am 31. Dezember in den Büchern stehen. Dieses Ziel erscheint derzeit durchaus realistisch. Denn mit 17.117 Neuzulassungen erzielte das Fabrikat im ersten Halbjahr bereits einen Marktanteil von 1,1 Prozent. Vor Jahresfrist stand der Importeur bei 15.562 Einheiten und einem Marktanteil von 1,0 Prozent.

Zur Aufwärtsentwicklung im Absatzgeschehen konnte der neue XC90 dabei noch gar nicht richtig beitragen. Denn das neue Flaggschiff der Marke kam erst am 13. Juni zu den Händlern. Hinzu kommt, dass auch die beiden neuen Modelle, Volvo S60 Cross Country (Limousine) und Volvo V60 Cross Country (Kombi), erst seit Mitte Juli in den Schauräumen der deutschen Volvo-Vertragspartner stehen. Trotzdem hat Volvo laut Bauch die „beste Entwicklung unter den Premiumanbietern“ zu verzeichnen.

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Die jüngsten Mitglieder der Volvo-Familie präsentierte Volvo Car Germany im Rahmen einer Presseveranstaltung in Dresden. Im Vergleich zu den Basismodellen verfügen der S60 Cross Country und der V60 Cross Country über eine um jeweils 65 Millimeter höhere Bodenfreiheit. Verstärkt wird der Offroad-Charakter durch einen Unterfahrschutz vorn und hinten sowie auffällige Radhausverbreiterungen. Zur eigenständigen Optik trägt zudem der Frontgrill mit der für Cross-Country-Modelle typischen Wabenstruktur bei.

Die Preise starten bei 36.350 Euro für den Volvo V60 Cross Country in der Einstiegsversion „Kinetic“. Der Volvo S60 Cross Country ist ausschließlich in der Top-Ausstattung „Summum“ zu Preisen ab 43.840 Euro erhältlich.

„Die positive Wirkung des XC90 soll auch auf die beiden neuen Modelle abstrahlen“, sagte Thomas Bauch beim Pressegespräch in Dresden. 1.200 Einheiten möchte der Volvo-Deutschland-Geschäftsführer gerne von den V60/S60-Cross-Country-Modellen über den Händlertisch gehen sehen. Ein deutliches Übergewicht dürfte dabei die Kombivariante einnehmen. Die Limousine wird in Märkten außerhalb Deutschlands eine größere Rolle spielen. „Sie wird aber auch hierzulande einige Fans finden“, erwartet Bauch. Apropos Fans: Die Bilanz des Geschäftsführers von Volvo-Deutschland für die erste Jahreshälfte 2015 lautete: „Wir sind auf Kurs.“

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Über den Autor

 Wolfgang Michel

Wolfgang Michel

Chefredakteur »kfz-betrieb«