Volvo: „Wir setzen unser Wachstum fort“

Autor / Redakteur: Julia Mauritz / Julia Mauritz

Volvo elektrifiziert konsequent sein Modellportfolio. Der Wermutstropfen für die Händler ist: Bei den Stromern und Plug-in-Hybriden sinkt die Grundmarge. Geschäftsführer Thomas Bauch schildert, wie er das wettmachen will, und warum sich der Importeur strukturell neu aufstellt.

Volvo-Deutschland-Geschäftsführer Thomas Bauch freut sich über die positive Auftragslage.
Volvo-Deutschland-Geschäftsführer Thomas Bauch freut sich über die positive Auftragslage.
(Bild: Volvo)

Redaktion: Volvo hat sich das Ziel gesetzt, bis 2040 ein klimaneutrales Unternehmen zu werden. Wie gut ist die Marke für die strengeren CO2-Emissionsgrenzwerte gerüstet, die ab 2020 gelten?

Thomas Bauch: Wir sind sehr gut und vor allem solide aufgestellt. Wir müssen uns keine Sorgen machen, sondern konsequent unsere Strategie fortsetzen: Wir haben unsere gesamte Fahrzeugpalette mit Mildhybriden ausgestattet und bieten schon jetzt in jeder Modellfamilie mindestens eine Plug-in-Hybrid-Variante an. Während die Nachfrage nach Plug-in-Hybriden in diesem Jahr noch größer war als das Angebot und die Lieferzeiten zeitweise auf acht bis neun Monate gestiegen waren, haben wir 2020 durch die Verdopplung der globalen Plug-in-Hybrid-Produktion bei Volvo von zehn auf 20 Prozent eine große Zahl an Fahrzeugen in unserer Produktionszusage. Wir werden als einer von ganz wenigen Herstellern in allen Modelllinien lieferfähig sein. Zudem bringen wir Ende 2020 mit dem Volvo XC40 Recharge unser erstes vollelektrisches Fahrzeug auf den Markt. Dann wird es kein einziges neues Modell nur noch mit einem Verbrennungsmotor geben, alle Modelle sind in einem Jahr elektrifiziert.