Transportzubehör Vorsicht bei Kupplungen für Elektro- oder Hybridautos

Autor / Redakteur: Jan Rosenow / Jan Rosenow

Anhängerkupplungen liegen im Trend, denn immer mehr Autofahrer wollen ihren Wagen auch zum Transport von Fahrrädern oder zum Ziehen von Caravans nutzen. Besitzer von Elektro- oder Hybridautos können hier aber eine böse Überraschung erleben.

Mit starkem Drehmoment, serienmäßiger Anhängerkupplung und 2.250 Kilogramm Zuglast ist der Tesla Model X der perfekte Zugwagen – nur die Reichweite ist gering.
Mit starkem Drehmoment, serienmäßiger Anhängerkupplung und 2.250 Kilogramm Zuglast ist der Tesla Model X der perfekte Zugwagen – nur die Reichweite ist gering.
(Bild: Andreas Becker/„Caravaning“)

Manchmal reicht eine einzige Zahl, um einen Fahrzeugkauf zu vereiteln. So ging es kürzlich einer Autofahrerin aus dem Bekanntenkreis der Redaktion, die ihren Ford Focus gegen einen umweltfreundlichen Toyota Auris Hybrid eintauschen wollte. Doch als sie herausfand, dass die erlaubte Stützlast des Japaners lediglich 55 Kilogramm betrug, musste sie vom Kauf Abstand nehmen – denn für drei Fahrräder samt Träger reicht die Tragfähigkeit nicht aus. Tschüs, Auris.

Sind Hybrid- oder Elektroautos etwa generell nicht zum Ziehen von Anhängern oder Tragen von Fahrrädern geeignet? Eine kurze Anfrage bei der Firma Rameder, die mit ihrem Onlineshop www.kupplung.de einer der wichtigsten Lieferanten auf diesem Gebiet ist, scheint das Gegenteil zu beweisen: Das thüringische Unternehmen kann für eine Vielzahl von elektrifizierten Fahrzeugen eine Anhängerkupplung (offiziell: Anhängevorrichtung, AHV) liefern. Die Palette reicht von Hybridautos über Plug-in-Hybride bis hin zu Elektroautos – vom Tesla bis hin zum kompakten Renault Zoe.